BASF-Aktie: Es tut sich einiges

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Bildquelle: Pressefoto BASF

Gestern hieß es noch im „Wall Street Journal“, dass es RWE (WKN 703712) möglicherweise sehr schwer haben könnte, die geplante Mindestsumme von 5 Mrd. Euro beim Verkauf der Explorations- und Fördertochter Dea zu erzielen. Ob der weltgrößte Chemiekonzern BASF (WKN BASF11) die gewünschte Summe bieten wird, bleibt abzuwarten. Zumindest sollen die Ludwigshafener laut Medienberichten zu den heißen Interessenten gehören.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Finanz- und Branchenkreise berichtet, gehört BASF mit seiner für das Öl- und Gasgeschäft zuständigen Tochter Wintershall neben dem Finanzinvestor KKR, der sich mit der kuweitischen Ölgesellschaft Kufpec zusammengetan hat und dem russischen Milliardär Michail Fridman zu den Dea-Interessenten. Damit könnte BASF einen Geschäftsbereich stärken, der sich zuletzt stabilisierend ausgewirkt hat, während das klassische Chemikaliengeschäft unter der Konjunkturschwäche zu leiden hatte.

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Allerdings scheint sich für 2014 eine Besserung des konjunkturellen Umfeldes und damit auch des traditionell sehr stark konjunkturabhängigen Chemiegeschäfts abzuzeichnen. Dies ist auch einer der Gründe, warum das US-Analysehaus Bernstein Research die Einstufung für BASF auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 86 Euro belassen hat. Im europäischen Chemiesektor seien erstmals seit zwei Jahren die Produktionsvolumina im Oktober wieder gestiegen, hieß es in einer Studie vom Donnerstag. Dies sorge bei europäischen Produzenten für Auftrieb. Auch in China und den USA sei die Entwicklung positiv. Diese Trends stärkten die Zuversicht des für die Studie zuständigen Analysten in puncto Anlageempfehlungen, heißt es weiter.

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Bildquelle: Pressefoto BASF


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