Vienna Insurance: Die Analystenschätzungen geschlagen

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Bildquelle: © Vienna Insurance Group / Robert Newald

Mit einem Prämienvolumen von rund 9,9 Mrd. im Jahr 2012 und circa 24.000 Mitarbeitern ist die Vienna Insurance Group (VIG) ein führender Versicherungskonzern in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa (CEE). Innovation, Kundennähe und konsequente Serviceorientierung prägen die hohe Qualität des Produktportfolios, das attraktive Lösungen im Bereich der Lebens- und Nichtlebensversicherung bietet. VIG ist mit rund 50 Versicherungsgesellschaften in 24 Ländern tätig.

Wie erwartet hat die VIG in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres einen Rückgang bei den verrechneten konsolidierten Prämien von 5,1 Prozent auf 7,1 Mrd. Euro verbucht. Das Minus ist im Wesentlichen auf die gezielte Reduktion der kurzfristigen Einmalerläge in Polen sowie des Kfz-Geschäfts in Italien zurückzuführen. Ohne Sondereffekte erzielte der Ver-sicherungskonzern ein Prämienwachstum von rund 2 Prozent. Der Gewinn vor Steuern ging zwar um 28,8 Prozent auf 315,9 Mio. Euro zurück, jedoch lag VIG damit über dem Analystenkonsens von 303,5 Mio. Euro.

Im Zusammenhang mit der Zahlenvorlage hatte sich die VIG-Aktie zunächst von 36 Euro bis auf gut 39 Euro erholen können. Doch dann kam der Titel im Zuge der allgemeinen Marktkorrektur unter die Räder und ist wieder in charttechnisches Niemandsland abgetaucht. Größere Kursausschläge nach oben oder nach unten sind daher in der nahen Zukunft eher unwahrscheinlich.

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Mit einem Discount-Zertifikat (ISIN DE000HY1PJG6) von UniCredit onemarkets ist auch bei einer Seitwärtsbewegung eine ordentliche Rendite drin: Sofern die VIG-Aktie am Ende der Laufzeit in rund neun Monaten auf oder oberhalb von 37 Euro notiert, generiert der Discounter die Maximalrendite von 13,8 Prozent. Selbst wenn der Titel lediglich auf dem aktuellen Niveau von etwa 35 Euro verharrt, wirft das Zertifikat noch einen Ertrag von 6,9 Prozent beziehungsweise 8,9 Prozent p.a. ab. Im Vergleich zum Direktinvestment ist das Rabattpapier aktuell um rund 6,4 Prozent günstiger zu haben.

Auf eine Wiederaufnahme des langfristigen Aufwärtstrends können Anleger mit einem Mini Future Bull-Zertifikat (ISIN DE000HV9R7Y2) von UniCredit onemarkets setzen. Das Papier setzt Kursgewinne der VIG-Aktie mit dem Hebel 5,7 um. Mit anderen Worten: Ein Anstieg von fünf Prozent würde bei dem Mini Future zu einem Zuwachs von rund 28,5 Prozent führen. Der Mechanismus wirkt natürlich auch umgekehrt. Die K.-o.-Marke von 30,80 Euro liegt zwar gut 11 Prozent vom aktuellen Kurs entfernt. Doch einer größeren Marktkorrektur könnte sie durchaus zum Opfer fallen. Daher sollten Anleger bei Investments in das Mini Future Bull-Zertifikat den Kapitaleinsatz gering halten.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Bildquelle: © Vienna Insurance Group / Robert Newald


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