Point & Figure S&P 500: 1770 führt zur Ausprägung eines “kleinen” Verkaufssignals

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Auch wenn die Aktienmärkte in den vergangenen Tagen ein wenig “geschwächelt” haben, ist im “großen Bild”, das in der Point&Figure-Charttechnik mit Hilfe der Chartcraft-Einstellung visualisiert wird, kaum ein tragfähiger Hinweise für den Beginn eines Bärenmarktes zu finden.

Der Blick auf den Point&Figure-Chart des S&P500 in der Chartcraft-Einstellung mit aktuell 20 Punkten pro Kästchen demonstriert das eindrucksvoll:

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Point&Figure S&P500: In der Chartcraft-Einstellung noch nicht mal ein Rücksetzer in Form einer O-Säule

Nun raten wir, was in diesem Chart fehlt. Die Lösung ist recht einfach: Es fehlt nicht nur ein Verkaufssignal, sondern sogar ein nennenswerter Rücksetzer in Form einer O-Säule.

Langfristiges Kursziel: 1900 Punkte

Stattdessen sehen wir eine Reihe von intakten Point&Figure-Kaufsignalen und ein mittlerweile aktiviertes und bestätigtes Kursziel von 1.900 Zählern.

Ein Drehen der Situation auf Bearish würde sich im langfristigen Bild erst bei Erreichen der 1640 und der damit verbundenen Ausprägung eines langfristigen Point&Figure-Verkaufssignals ergeben.

Interessanter jedoch gestaltet  sich die Situation im Point&Figure-Chart des S&P500 in kurzfristigeren Bulls-Eye-Broker-Einstellung mit aktuell 10 Punkten pro Kästcheneinheit.

Kurzfristiges Verkaufssignal bei 1770 Zählern

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure S&P 500: “Kleines” Verkaufssignal bei Erreichen der 1770

Hier ergibt sich das erste Verkaufssignal bereits bei Erreichen der 1770 Punkte. Das nächste aus dem Chart her leitbare Kursziel muss mit 1680 beziffert werden.  Hier verläuft die  Bullish-Support-Line, die vom letzten Kaufsignal (entstanden am 17. Oktober durch Erreichen der 1730 Punkte) herrührt.

Mein Fazit zum S&P500:

Während sich im langfristigen Point&Figure-Chart aktuell kein “großes” bearishes Signal auch nur ankündigt, können “Shorties” durchaus einen Einstieg bei 1770 Punkten ins Auge fassen. Das Ziel stellt sich auf bescheidene 1680 Zähler. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man hier gegen den Haupt-Trend handelt.

Ihr Jörg Mahnert


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