Im Fokus DAX: „Tapering“ wirkt weniger bedrohlich

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Lange hatte es gedauert, doch irgendwann musste die Korrektur im DAX und bei anderen wichtigen Indizes kommen. Allerdings konnten sich die Aktienmärkte auch wieder sehr schnell von dem zwischenzeitlichen Kurseinbruch erholen. Der Grund waren die überraschend gut ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat November, die trotz allen Turbulenzen rund um den Haushaltsstreit, für eine anhaltende Konjunkturerholung in der weltgrößten Volkswirtschaft sprechen. Dabei war es bis zuletzt noch der Fall, dass positive Arbeitsmarktdaten aus den USA, Kursverluste an den Börsen zur Folge hatten, da die Anleger ein vorzeitiges Ende der lockeren Geldpolitik der Fed fürchteten.

Nun könnten diese Ängste jedoch langsam abgebaut werden. Immerhin würde eine Drosselung der monatlichen Anleihekäufe der US-Notenbank in Höhe von 85 Mrd. US-Dollar oder gar eine Anhebung der Leitzinsen, ein Stück mehr Normalität bedeuten. Denn in den vergangenen Jahren haben die Zentralbanken die Geldschleusen zur Eindämmung verschiedener Finanzmarktkrisen ganz weit offen gelassen haben. Nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA scheinen sich die Investoren jedoch sogar mit einem möglichen „Tapering“ abfinden zu können.

Die Arbeitslosenquote fiel im November laut Angaben des amerikanischen Arbeitsministeriums vom 6. Dezember von 7,3 Prozent im Vormonat auf nun 7,0 Prozent. Damit fiel die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Zudem konnten im Dezember 203.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen werden, während Marktexperten laut Bloomberg im Schnitt lediglich mit einem Plus von 185.000 Stellen gerechnet hatten. Auch wenn es noch nicht abzusehen ist, wie sich die Investoren bei einer tatsächlichen Drosselung der Anleihekäufe der Fed verhalten werden, zeigt die Marktreaktion auf die Arbeitsmarktdaten, dass sie sich eventuell mit einer Welt mit einer etwas weniger lockeren Geldpolitik durchaus anfreunden könnten.

Es sind jedoch nicht nur die US-Arbeitsmarktdaten, die für eine wirtschaftliche Erholung und damit möglicherweise weiter steigende Kurse im DAX und anderen Indizes sprechen. Wie die chinesische Zollbehörde am 8. Dezember mitteilte, konnten die Ausfuhren aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im November im Vorjahresvergleich um 12,7 Prozent nach oben geschraubt werden. Dabei fiel insbesondere die Tatsache positiv aus, dass die verbesserte Nachfrage aus Europa und den USA zu diesem Anstieg beigetragen hatte, was wiederum für die dortige Erholung spricht. Zudem konnte das Statistikamt in Peking am 9. Dezember verkünden, dass die Inflation in China im November im Vorjahresvergleich bei 3,0 Prozent lag und damit niedriger als im Oktober, als die Teuerungsrate noch 3,2 Prozent betragen hatte. Eine geringere Inflation bedeutet, dass die Zentralregierung mehr Handlungsspielraum in Sachen Konjunkturprogramme hat.

Noch steht der endgültige Test jedoch aus, ob denn die Marktteilnehmer tatsächlich mit einem „Tapering“ leben können. Zudem steht die Konjunkturerholung immer noch auf wackligen Beinen. Angesichts der jüngsten Kursrallye im DAX könnten einige Börsianer am deutschen Aktienmarkt schon vergessen haben, dass die Euro-Krise jederzeit wieder in den Fokus rücken und damit die Hoffnungen auf eine erneute Kursrallye im DAX zerstören könnte.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse beim DAX erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DX1BGW) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,36, die Knock-Out-Schwelle bei 6.470 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutsche Bank (WKN DX6YJA, aktueller Hebel 2,93; Knock-Out-Schwelle bei 11.840 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 13.12.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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