Evotec-Aktie: Genug korrigiert

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Bildquelle: Evotec AG

Dank einiger vielversprechender Forschungsallianzen wie derjenigen mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca (WKN 886455) und Meilensteinen in der Forschung konnte das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec (WKN 566480) eine wahre Euphorie entfachen. Dabei sorgte das TecDAX-Unternehmen dafür, dass die Evotec-Aktie ihren Wert in wenigen Monaten in etwa verdoppeln konnte. Nach einer zwischenzeitlichen Korrektur soll ein weiterer Meilenstein für neuen Schwung sorgen.

Am Dienstag sorgt vor allem die Meldung über einen im November in der Forschungsallianz mit Boehringer Ingelheim erreichten Meilenstein und eine damit verbundene Zahlung für positive Stimmung rund um die Evotec-Aktie. Laut Unternehmensangaben vom Dienstag erhält Evotec deshalb 4,0 Mio. Euro. Der Meilenstein wurde für die Überführung einer Onkologie-Substanz in die präklinische Entwicklung erzielt, hieß es weiter. Zudem sei dies laut Evotec-COO Mario Polywka der 21. Meilenstein, der innerhalb der Allianz mit Boehringer Ingelheim erreicht wurde.

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Damit die Evotec-Aktie jedoch einen ähnlich steilen Kursanstieg wie im Herbst 2013 hinlegen kann, bräuchte es schon mehrere solcher Meldungen. Wenigstens scheinen die Anleger inzwischen dem Unternehmen die eher enttäuschenden Ergebnisse für das dritte Quartal verziehen zu haben, so dass die Evotec-Aktie noch vor dem jüngsten Meilenstein ihre Erholung beginnen und die 5-Euro-Marke wieder in Angriff nehmen konnte.

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Bildquelle: Evotec AG


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