Deutsche Post: Neue Höchststände in Sicht

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG

Für die Aktie der Deutschen Post (WKN 555200) ist es nichts neues, die Gewinnerliste im DAX anzuführen. Schließlich verbuchte das Papier des ehemaligen Staatsunternehmens in den ersten neun Monaten des Jahres den größten Wertzuwachs unter den 30 Werten im deutschen Leitindex und schwang sich gleichzeitig zu einem Top-Performer im Zuge unserer Reihe „Aktien 2013“ auf. Am Dienstag sind es die Ergebnisse für das dritte Quartal, die die Deutsche Post-Aktie an die Indexspitze hieven und auf neue Höchststände hoffen lassen.

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Zwischen Juli und September waren negative Währungseinflüsse für einen Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent auf 13,5 Mrd. Euro verantwortlich, allerdings konnte auf bereinigter Basis ein Plus um 3,4 Prozent erzielt werden. Der weltweit führende Post- und Logistikkonzern profitierte einmal mehr von dem boomenden Paketgeschäft, aber auch von starken Zuwächsen im internationalen Expressgeschäft.

Das operative Ergebnis des Konzerns stieg im dritten Quartal um 7 Prozent auf 646 Mio. Euro. Der Konzerngewinn kletterte im Vorjahresvergleich um fast 6 Prozent auf 399 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite konnten die negativen Währungseinflüsse durch weitere Sparmaßnahmen in den Bereichen BRIEF und DHL mehr als wettgemacht werden. Zudem wurde die in diesem Jahr angehobene Prognose für 2013 bestätigt. Das DAX-Unternehmen stellt ein Konzern-EBIT von 2,75 bis 3,0 Mrd. Euro in Aussicht. Daneben soll sich der Konzerngewinn im laufenden Geschäftsjahr überproportional zum operativen Geschäft weiter verbessern. Bis 2015 soll das operative Ergebnis des Konzerns sogar auf 3,35 bis 3,55 Mrd. Euro ansteigen.

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Damit es bei der Deutschen Post genauso positiv wie bisher weiterläuft und die Aktie das Allzeithoch von 26,33 Euro aus dem Jahr 2007 hinter sich lassen kann, will man bei den Bonnern noch mehr von dem Paketboom profitieren. Neben weiteren Paketannahmestellen in Deutschland will man bei der Deutschen Post zukünftig auch Privatkunden in Polen, Tschechien und den Benelux-Staaten verstärkt nach Hause liefern. Angesichts solcher Aussichten und der jüngsten Kursrallye mutet selbst ein 2014er-KGV von etwa 15 nicht mehr allzu hoch an.

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