Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Nach einer kleinen Atempause im Bereich der runden 9.000er-Marke sorgte die Zinssenkung der EZB wieder ein neues Allzeithoch im DAX. Allmählich könnte dem Index aber die Luft ausgehen – zumindest kurzfristig.

Enge Seitwärtsbewegung

Nachdem der DAX Ende Oktober bei 9.070 seinen vorläufigen historischen Höchststand erreicht hatte, bewegte sich der Index zuletzt in einer Range seitwärts. Die 9.000er-Marke wurde dabei mehrfach unterboten, auf Schlusskursbasis aber jeweils verteidigt.

Langer oberer Schatten

Gestern sorgte die Zinssenkung der EZB nochmals für einen kräftigen Aufwärtsschub. Der DAX kletterte bis auf ein neues Allzeithoch bei 9.194 und arbeitete dabei mein Kursziel von 9.200 nahezu punktgenau ab, fiel von hier aus jedoch wieder zurück. Mit 9.081 schloss der Index zwar so hoch wie nie zuvor. Der lange obere Schatten im Candlestick-Chart signalisiert jedoch einen leichten „Erschöpfungszustand“.

dax

Mittelfristig sehr bullish

Ein Rücksetzer wäre angesichts der kurzfristig überkauften Situation auf jeden Fall gesund – und wünschenswert. Unterstützung bieten das Tief dieser Woche (8.962), die steigende 20-Tage-Linie (8.935) und das nach wie vor offene Gap von Ende Oktober (8.933). Erst darunter ist ein etwas deutlicherer Rücksetzer zu erwarten. An der mittelfristig sehr bullishen Charttechnik würde jedoch auch dies nichts ändern.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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