Ametek: Technologie in Präzision

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Gleich zu Beginn schauen wir uns doch einmal gemeinsam diesen Chart an. Eines vorneweg, es ist natürlich nicht der Apple-Chart. Das sehen erfahrene Börsianer allein schon an den Notierungen. Aber ich finde, dieser Kursverlauf ist nicht weniger beeindruckend:

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Aktienbrief-Leser konnten mit dieser Aktie seit Februar 2010 knapp 180 Prozent verdienen. Und wer erst bei der letzten Empfehlung Ende August 2013 eine Position in sein Depot aufnahm – der hat bis heute immerhin schon über 11 Prozent auf der Haben-Seite. Um die Katze aus dem Sack zu lassen:

Geschäfte im Wandel der Zeit

Es handelt sich hier um Ametek. Schon einmal gehört? Nein? Dann dieses zur Erklärung:

Elektronik aller Art ist aus dem heutigen Leben nicht mehr weg zu denken. Ein Großteil dieser kleinen Hilfen stammt inzwischen aus Fernost, zumindest wenn es um einfache Bauteile geht. Doch in fast allen wichtigen Ländern existieren Spezialisten, die daraus elektronische Instrumente oder elektromechanische Präzisionsgeräte produzieren. Schließlich eignet sich hochsensible Elektronik nur bedingt für den globalen Transport. Ein ebenso wichtiger wie erfolgreicher Hersteller mit Sitz in den USA ist die besagte Ametek Inc.

Das Unternehmen wurde 1930 unter dem Namen „American Machine and Metals“ im US-Bundesstaat Pennsylvania gegründet. Aufgrund der veränderten Geschäftsausrichtung weg von Schwermaschinen hinzu analytischen Instrumenten und Präzisionsteilen wurde Anfang der 1960er- Jahre der Name in Ametek geändert.

Solides Umsatzwachstum

Neben dem organischen Wachstum setzt das Unternehmen vor allem auf passende Zukäufe. Nach fünf Übernahmen im Jahr 2012 wurden in diesem Jahr bereits drei Zukäufe gemeldet. Der jüngste wurde erst vor wenigen Tagen publik, als Ametek die Übernahme der Creaform Inc., einem Spezialisten für 3D-Messtechnik, für rund 120 Mio. US-Dollar bekannt gab.

Dank der zahlreichen Zukäufe konnte sich der Umsatz von Ametek in den letzten Jahren deutlich ausweiten. Lag der Umsatz vor zehn Jahren noch bei knapp 1 Mrd. US-Dollar konnte im vergangenen Jahr die Marke von 3 Mrd. US-Dollar geknackt werden. Für das Jahr 2014 erwarten Analysten sogar Umsätze von 3,8 Mrd. US-Dollar und einen Gewinnanstieg auf 2,31 US-Dollar je Aktie.

Dass diese Analystenschätzungen durchaus realistisch sind, zeigen die jüngsten veröffentlichten Zahlen zum dritten Quartal. Mit einem Rekordquartalsumsatz von 1,2 Mrd. US-Dollar erzielte Ametek einen Gewinn von 128 Mio. US-Dollar. Dank verbesserter Margen lag der Gewinnanstieg mit 11 Prozent deutlich über dem Umsatzplus von 6 Prozent. Die Folgen dieser Zahlen sind auch im obigen Kursverlauf sichtbar. Doch was viel interessanter ist die Tatsache, dass die Aktie nach wie vor in einem intakten Aufwärtstrend ist und die Performance-Analyse des Börsenbriefes ebenfalls sehr solide Daten hergibt:

Durchschnittlich 52 Prozent mehr Gewinn als im Dax

19 Prozent Kurs-Rendite p.a. sowie eine Gewinn-Konstanz in Höhe von 91 Prozent. Gleichzeitig ist das Anlage-Risiko angesichts der Verlust-Ratio von 2,03 als moderat einzustufen. Sie wissen ja als Aktienbrief-Leser:

Für die Champions-Aktien liegen die Durchschnittswerte bei 13,86 Prozent (geoPAK10), 82 Prozent (Gewinn-Konstanz) sowie 2,10 (Verlust-Ratio). Aber vielleicht finden Sie diese Daten hier noch überzeugender:

6x haben die Redaktions-Kollegen des Aktienbriefes die Ametek-Aktie empfohlen und fast 82 Prozent Rendite konnte Anleger mit diesen Empfehlungen durchschnittlich machen. Mit dem Dax machten Sie in der gleichen Zeit – also wenn Sie am selben Tag jeweils in den deutschen Leitindex investiert hatten – „nur“ knapp 30 Prozent Gewinn pro Order. Zugegeben, diese Dax-Gewinne sind schon gut, aber Sie sehen, mit Champions-Aktien geht noch viel mehr! So macht Börse langfristig Spaß – zumal es derzeit wie bei Ametek fast jede Woche ein neues Allzeithoch unter den 100 Champions zu berichten gibt.

Stand: 05.11.2013/ Ein Gastkommentar von Jochen Appeltauer, Chefredakteur Aktien-Ausblick
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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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1 KOMMENTAR

  1. Mit dieser Firma wird es nicht mehr lange gut gehen. Es wird in naher Zukunft der Punkt kommen, in der das Management die vielen Firmen nicht mehr kontrollieren kann, und dann wird dieser Konzern wie das römische Reich zerfallen.
    Außerdem werden die internen Sparmaßnahmen das Unternehmen schwächen. Auch die Art und weise, wie das Unternehmen die Gewinne versteuert, (der Gewinn wird in den USA gemacht und nicht im Verkaufsland des Produktes) wird sich bald rächen, denn hier sind EU-weite Regulierungen zu erwarten.
    Wenn bald Frank Hermance nicht mehr dabei ist wird abwärts gehn.

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