Apple bleibt am Ball

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Diese Woche machte Apple im Rahmen des Tablet-Tuesday mit zahlreichen neuen Varianten ihrer Tablet-PCs iPad auf sich aufmerksam. Während andere Tablet-Hersteller wie Microsoft und Nokia am selben Tag um Aufmerksamkeit für ihre Neuheiten ringen mussten, war die Vorfreude bei Apple berechtigterweise groß:

Obwohl die ganz große Revolution ausblieb, stellte der Apfelkonzern mit dem iPad Air ein Produkt vor, das sich am Markt mit Sicherheit wieder gut verkaufen wird. Angesichts der Hochpreisstrategie verspricht auch dieses Produkt wieder satte Margen und damit Gewinn für die Aktionäre.

Vom teuersten Unternehmen gibt’s was umsonst

Abseits der vorgestellten Produktinnovationen gab es von Apple, dem mit einem Marktwert von 477 Mrd. US-Dollar teuersten Unternehmen der Welt, dann doch noch eine kleine Revolution. Das neue Betriebssystem Mac OS X Mavericks wird künftig kostenfrei angeboten.

Während ein neuer Mac bisher bereits stets inklusive Betriebssystem ausgeliefert wurde, mussten Updates bezahlt werden. Daneben stehen Apple-Kunden künftig auch die Software-Produkte iWork und iLife kostenfrei zur verfügen. Dahinter verbergen sich die Anwendungen Apps Pages, Numbers, Keynote, iPhoto, iMovie und Garageband. Doch als Aktionär muss man sich keine Sorgen machen, denn die kostenfreie Zugabe hat einen sinnvollen Hintergrund:
Kundenbindung. Das große Geld verdient Apple nämlich weiterhin mit den Hardware-Produkten!

Weihnachtsgeschäft voraus

Mit Spannung warten Anleger angesichts der neuen Produkte auf das nahende Weihnachtsgeschäft. Bislang konnte Apple im Dezember-Quartal stets das beste Geschäft des Jahres erzielen. Vor dem Weihnachtsgeschäft steht erst noch der Blick auf das vergangene vierte Geschäftsquartal bevor. Am kommenden Montag wird der Apfelkonzern die entsprechende Bilanz vorlegen.

Dabei erwarten Analysten einen Gewinnrückgang von 8,67 US-Dollar je Aktie im Vorjahr auf nun 7,89 US-Dollar. Der Grund für die schwächeren Zahlen liegt in den noch immer rückläufigen Margen. Doch die neuen Produkte dürften diese Entwicklung wieder etwas bremsen. Zumal beim Umsatz weiterhin ein kleines Plus von 2,3 Prozent auf 36,8 Mrd. US-Dollar erwartet wird.

Für das Gesamtjahr 2012/13 heißt das, dass der Apple-Gewinn von 44,15 US-Dollar auf 39,37 US-Dollar zurückgehen wird. Der Umsatz indes soll um 8,8 Prozent auf 170 Mrd. US-Dollar anwachsen. Für das neue Geschäftsjahr, das Anfang Oktober begann, wird dann angesichts der zahlreichen neuen Produkte ein Gewinnanstieg auf 43,22 US-Dollar je Aktie sowie ein Umsatzwachstum um 6,7 Prozent auf 181,6 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt.

Performance-Analyse: Apple ist Spitze

Für den Kurs der Apple-Aktie bedeuten die jüngsten Produktvorstellungen eine Rückkehr auf den langfristigen Wachstumspfad. Der Kursverlauf der letzten Jahre zeigt das Erfolgspotenzial klar:

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Unsere Performance-Analyse unterstreicht dieses Chart-Szenario. Der geoPAK liegt bei sensationellen 44,2 Prozent, die Gewinn-Konstanz bei 94 Prozent und die Verlust-Ration bei 2,28. Gerade letztere hat sich in den vergangenen Wochen durch den erneuten Kursanstieg wieder verbessert. So oder so – Apple ist und bleibt Spitze. Denn:

Für die Champions-Aktien dieser Branche liegen die Durchschnittswerte bei 16,56% (geoPAK10), 82% (Gewinn-Konstanz) sowie 2,42 (Verlust-Ratio). Und die Apple-Erfolgszahlen spiegeln sich auch in den Depots von Aktienbrief-Lesern wider – mit satten Gewinnen.

Stand: 24.10.2013/ Ein Gastkommentar von Jochen Appeltauer, Chefredakteur Aktien-Ausblick
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Bildquelle: Pressefoto Apple


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