Apple-Aktie: Kursverdopplung in drei Jahren?

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Morgen ist es so weit. Mit der Veröffentlichung der jüngsten Quartalsergebnisse von Apple (WKN 865985) erwartet uns einer der Höhepunkte der aktuellen US-Berichtsaison. Während der Apfelkonzern, wie zuletzt üblich, auch bei der neuesten Produktpräsentation keine revolutionären Neuheiten liefern konnte, scheinen sich die Anleger wenig daran zu stören. Immerhin hat das Unternehmen fast seine gesamte Produktpalette pünktlich zum Weihnachtgeschäft erneuert und somit Hoffnungen auf eine erneute Rekordjagd der Apple-Aktie geweckt.

Bildquelle: dieboersenblogger.de
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Denn gerade in der besinnlichen Zeit gibt es doch nichts Schöneres als sich in eine Schlange vor dem Apple-Store zu stellen, um die Lieben mit der neuesten iPad- oder iPhone-Generation zu beglücken. Allerdings könnte Apple möglicherweise bereits im vierten Geschäftsquartal (Juli bis September) für eine Überraschung sorgen. Immerhin konnten die anfänglich kritisierten iPhones 5C und 5S einen deutlich besseren Verkaufsstart hinlegen, als dies von Analysten erwartet worden war.

Zudem hat sich das Unternehmen zuletzt bei der Umsatzprognose weiter aus dem Fenster gelehnt. Demnach soll das obere Ende der in Aussicht gestellten Spanne von 34 bis 37 Mrd. US-Dollar erreicht werden. Auf Analystenseite geht man derzeit von 36,82 Mrd. US-Dollar aus, während die EPS-Schätzungen im Schnitt bei 7,92 US-Dollar (Vorjahr: 8,67 US-Dollar) liegen. Es sind jedoch nicht nur die Hoffnungen auf ein starkes Weihnachtsgeschäft oder überraschend gute Quartalsergebnisse, die den Apple-Aktienkurs zuletzt wieder beflügelt haben.

Bekannte Investoren und Apple-Aktionäre wie Carl Icahn drängen Apple-Chef Tim Cook immer wieder dazu, über eine noch größere Beteiligung der Anteilseigner an den Rekordbarmitteln des Konzerns nachzudenken. Icahn schwebt ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 150 Mrd. US-Dollar vor, das laut seinen Schätzungen für einen Kursanstieg der Apple-Aktie innerhalb von drei Jahren auf rund 1.250 US-Dollar sorgen könnte. Dabei plant das Unternehmen bereits bis 2015 rund 100 Mrd. US-Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Anteilseigner ausschütten.

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Der Grund für Icahns Vorstoß liegt unter anderem darin, dass er den Apple-Aktienkurs für zu niedrig hält, obwohl der Konzern mit einem Börsenwert von rund 480 Mrd. US-Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt ist. Allerdings mutet die Bewertung der Aktie mit einem 2014er-KGV von 12 geradezu wie ein Witz an, wenn man bedenkt wie teuer beispielsweise die Papiere von Amazon (WKN 906866) daherkommen, das nicht in der Lage ist Gewinne zu erzielen. Damit sollte ein weiterer Angriff auf die 1.000er-Marke der Apple-Aktie im Bereich des Möglichen liegen.

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