K+S: Immer mehr Hiobsbotschaften

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Lader im Einsatz unter Tage Bildquelle: Pressebild K+S

Und wieder einmal wurden die zarten Hoffnungen auf eine baldige Stabilisierung des Kali-Marktes zunichte gemacht. Potash (WKN 878149), der kanadische Konkurrent des deutschen Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88), sprach gestern Abend eine Gewinnwarnung aus. Das Unternehmen machte dafür insbesondere die geringeren Nachfragemengen im dritten Quartal verantwortlich, die wiederum durch die anhaltenden Marktunsicherheiten und die dadurch ausgelöste Zurückhaltung der Abnehmer ausgelöst wurden.

Statt eines bisher in Aussicht gestellten bereinigten Gewinns je Aktie von 0,45 bis 0,60 US-Dollar, rechnet das Unternehmen für das dritte Quartal nur noch mit einem Wert von 0,41 US-Dollar (Vorjahr 0,74 US-Dollar). Die endgültigen Ergebnisse will das Unternehmen am 24. Oktober vorstellen. Auf Analystenseite war man zuletzt im Schnitt von einem EPS von 0,47 US-Dollar ausgegangen. Die nun ausgesprochene Gewinnwarnung dürfte zu einigen Prognosesenkungen in Bezug auf Potash, aber möglicherweise auch für den gesamten Kali-Markt führen.

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Für die Aktie von K+S bringt diese Nachricht am Freitag deutliche Kursverluste mit sich. Am Vormittag schneiden lediglich die Papiere der beiden Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) und RWE (WKN 703712)  im Leitindex DAX schlechter ab. Damit ist auch von einer Erholungsrallye für das K+S-Papier vorerst nichts zu sehen. Dies dürfte auch so bleiben, solange sich der gesamte Kali-Markt in Aufruhr befindet und die Weltmarktpreise unter Druck bleiben. Wie gut, dass es wesentlich ertragsreichere Aktien mit weniger Risiko gibt. Dazu lohnt sich vielleicht ein Blick in unseren Shop.

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Bildquelle: Pressebild K+S


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