Vossloh: Rückkehr des Aufwärtstrends

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Bildquelle: Pressefoto Vossloh AG

Gute Nachrichten in doppelter Hinsicht hat heute Vossloh (WKN 766710) zu bieten. Zum einen meldete der Bahn- und Verkehrstechnikkonzern einen Großauftrag aus Südafrika und zum anderen scheint die im SDAX notierte Aktie aufgrund der guten Nachrichten aus ihrer seit Wochen andauernden Seitwärtsbewegung auszubrechen.

Doch der Reihe nach: Mit dem südafrikanischen Unternehmen Swifambo Rail Leasing (Swifambo) wurde ein Vertrag über die Lieferung von 70 Lokomotiven für den Einsatz im Passagierverkehr unterzeichnet. Das Gesamtvolumen des Vertrags beläuft sich auf rund 250 Mio. Euro.

Die von Vossloh zu liefernden, flexibel einsetzbaren EURODual Lokomotiven können sowohl auf elektrifizierten als auch auf nicht-elektrifizierten Strecken betrieben werden. Die ersten Einheiten sollen im zweiten Quartal 2014 und die letzten Lokomotiven bis Ende 2016 nach Südafrika geliefert werden. Der Vertrag umfasst auch eine Option für zusätzliche Lokomotiven, die Wartung vor Ort in Südafrika sowie Ausbildungsmaßnahmen und Wissenstransfer.

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Die Folgen an der Börse sind spürbar. Angesichts des insgesamt positiven Umfelds kommt auch die Vossloh-Aktie in Fahrt und gewinnt rund 2,5 Prozent. Damit scheint die Aktie ihre Seitwärtsbewegung verlassen zu können. Bislang ist der Titel stets an den Bollinger-Bändern abgeprallt – heute könnten sie durchbrochen werden. Die kurzfristigen Indikatoren sprechen derzeit sowieso schon für die Aktie.

Um den langfristigen Trend wieder aufnehmen zu können, müsste die Aktie aber zunächst noch den GD200 durchbrechen. Dieser verläuft aktuell bei rund 74 Euro. Also noch ein gutes Stückchen weg. Zumal dieser Tage die Analysten von HSBC zwar ihr Rating von von „Neutral“ auf „Overweight“ erhöht haben, zugleich jedoch auch das Kursziel von 86 auf 76 Euro gesenkt haben. Wer dem Optimismus sowie den charttechnischen Indikatoren nicht traut und eher auf der Suche nach dauerhaft langfristig soliden Aktien ist, sollte einmal in unserem Shop vorbeischauen.

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Bildquelle: Pressefoto Vossloh AG


1 KOMMENTAR

  1. […] Wieder einmal wurden die zarten Hoffnungen auf eine baldige Stabilisierung des Kali-Marktes zunichte gemacht. Potash (WKN 878149), der kanadische Konkurrent des deutschen Salz- und Düngemittelherstellers K+S (WKN KSAG88), sprach am Donnerstag eine Gewinnwarnung aus. Das Unternehmen machte dafür insbesondere die geringeren Nachfragemengen im dritten Quartal verantwortlich, die wiederum durch die anhaltenden Marktunsicherheiten und die dadurch ausgelöste Zurückhaltung der Abnehmer ausgelöst wurden. Für Aktionäre von K+S eine erneute Hiobsbotschaft. Bei Europas größtem Sportartikelhersteller Adidas (WKN A1EWWW) möchte man weiterhin eines Tages den großen Konkurrenten Nike (WKN 866993) von der Weltmarktspitze verdrängen. Doch während Nike gestern seine Umsatzprognose für die kommenden Jahre nach oben schraubte und seit kurzem die Zugehörigkeit zum Dow Jones Index verbuchen kann, fielen die Herzogenauracher durch zwei kurz aufeinander folgende Prognosesenkungen auf. Ob es so noch etwas mit der Weltmarktführerschaft werden wird? Warten wir es ab. Mehr dazu hier. Neben der Energiewende musste Deutschlands größter Energieversorger E.ON (WKN ENAG99) in der Vergangenheit auch mit ungünstigen Gaslieferverträgen in Russland fertig werden und diese immer wieder mühsam neu verhandeln. Nun bringt ein neuer Vertrag über die Lieferung von flüssigem Gas aus Katar deutlich mehr Planungssicherheit. Ob dies jedoch ausreichen wird, dem geprügelten Aktienkurs der Düsseldorfer auf die Beine zu helfen ist offen, wie wir hier feststellen. Deutlich besser sieht es dagegen bei Beiersdorf (WKN 520000) aus. Der Konsumgüterhersteller, der mehr als Nivea zu bieten hat, ist aus Sicht von Point&Figure interessant, wie wir in unserem aktuellen Newsletter feststellen. Wer die kostenfreie “D-A-CH Rundschau” jeden Samstag automatisch beziehen möchte, kann sich hier anmelden. Im Kampf der beiden Flugzeugbauer Airbus und Boeing um die Vorherrschaft auf dem weltweiten Flugzeugmarkt konnten sich die Amerikaner darauf verlassen, dass ihnen der japanische Markt so gut wie sicher war. Nach Jahren erfolglosen Werbens um japanische Kunden schaffte es nun die Tochter des europäischen Luft –und Raumfahrtkonzerns EADS (WKN 938914) endlich die Tür nach Japan weit aufzustoßen. Gute Nachrichten in doppelter Hinsicht hatte vergangene Woche Vossloh (WKN 766710) zu bieten. Zum einen meldete der Bahn- und Verkehrstechnikkonzern einen Großauftrag aus Südafrika und zum anderen konnte die im SDAX notierte Aktie aufgrund der guten Nachrichten aus ihrer seit Wochen andauernden Seitwärtsbewegung ausbrechen. Mehr dazu hier. […]

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