Point&Figure S&P500: Achtung, den Marktzustand im Auge behalten!

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Rein von den Kurscharts her, gibt es aktuell immer noch wenig Grund, an einem bullishen Verlauf der Aktienmärkte im letzten Quartal 2013 zu zweifeln.

Aber – wie fast immer – gibt es ein – nicht einmal so kleines – “Haar in der Suppe”.

Ein wenig hinter die bullishe Fassade schauen

Wie mancher von Ihnen schon weiß, ist der Bullish-Percent-Index und damit die Ermittlung des Verhaltens der Anleger ein wichtiger Bestandteil der Point&Figure-Charttechnik. (Wer noch einmal nachlesen möchte, findet weitere Informationen HIER.)

Der Bullish-Percent-Index kann von jedem Index oder Sektoren-Index berechnet werden. Als Ergebnis erhält man sechs klar definierte Zustände, die klare Auskunft über die innere Verfassung des Marktes geben.

Dabei ist Bull-Confirmed der für die Bullen optimale, während ein Bear-Confirmed den Bären klares Oberwasser ermöglicht. Weitere Details finden Sie HIER

Führen wir das Ganze für den S&P500 durch, ergibt sich folgendes Bild:

(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Bullish Percent Index des S&P500 im bullenfeindlichsten Zustand

Hier kommt auf den ersten Blick wenig Freude auf. Schließlich befindet sich der Bullish Percent Index des S&P500 in Zustand Bear-Confirmed und damit an sich in einem Bärenmarkt.

Allerdings sollte man hier “die Kirche noch ein wenig im Dorf lassen”

Schließlich herrscht dieser Zustand bereits seit Mitte Juni vor und der S&P500 konnte in diesem Zeitraum rund +4,4% zulegen.

70% als Entscheidungsmarke

Für mich ergibt sich ein klares Warnsignal, wenn der Bullish-Percent-Index des S&P500 auf unter 70% fällt.

Damit wäre klar indiziert, dass die Bullen das Handtuch geworfen haben.

So sollten Sie nun vorgehen:

Das Erste und Wichtigste:

Folgern Sie nicht alleine aus diesem Marktzustand, dass ein Crash bevorsteht.

Werden Sie hellhörig, wenn der Bullish-Percent-Index unter 70% fällt.

Bis dahin reicht es vollkommen, bei bestehenden Aktien-Positionen die Stops nachzuführen.

Schließlich sollte eine Einigung im US-Haushaltsstreit zumindest eine kleinen Freudenhüpfer auslösen. Von welcher Dauer dieser sein wird, bleibt abzuwarten.

 

Ihr Jörg Mahnert

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