Commerzbank: Keine Besserung in Sicht

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Nach all den Enttäuschungen hatte sich die Aktie der Commerzbank (WKN CBK100) in beeindruckender Art und Weise Mitte September in die Nähe der Marke von 10 Euro zurückgekämpft. Doch seitdem ist irgendwie der Wurm drin. Der Sprung über die psychologisch wichtige Hürde wollte nicht so recht gelingen und nun macht sogar das wichtige Firmenkundengeschäft sorgen.

Der für die Mittelstandsbank zuständige Vorstand Markus Beumer bereitete die Anleger gestern in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ auf einige Enttäuschungen in diesem Jahr vor. Die Commerzbank rechnet für 2013 im Geschäft mit Mittelstandskunden mit einem Gewinneinbruch um mehr als ein Drittel und dies obwohl dieser Bereich eine der Stützen des Instituts darstellt. Dabei muss die zweitgrößte Bank Deutschlands gleich mit mehreren Problemen fertig werden. Neben einer steigenden Risikovorsorge schwächelt auch das Einlagengeschäft. Schließlich fragen Mittelständler weiniger Kredite nach und versuchen ihre Investitionen ohne Kredite zu finanzieren.

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Für Anleger bieten sich in Bezug auf die Commerzbank-Aktie trotz der positiven Gegenreaktion, die das Papier am Mittwoch an den Tag legen kann, zu viele Unsicherheiten. Neben dem Gewinneinbruch im Geschäft mit Mittelstandskunden, den schleppenden Fortschritten beim Abbau problematischer Beteiligungen dürfte auch der erhoffte Ausstieg des Bundes noch eine Weile auf sich warten lassen. Statt Commerzbank-Aktien gibt es aber auch andere Papiere, die gute Erträge versprechen. Dazu lohnt sich ein Blick in unseren Shop.

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG


3 KOMMENTARE

  1. […] Der Haushaltstreit in den USA geht bald in die zweite Woche und die Lage wird brenzliger. Da kommte die jüngste Annäherung der beiden Streitparteien durchaus gelegen. Unterstützt durch die Nominierung von Janet Yellen als Bernanke-Nachfolgerin griffen die Anleger wieder verstärkt bei Aktien zu. Die lockere Geldpolitik dürfte so schließlich weitergehen – egal ob die Anleihekäufe nun gedrosselt werden sollten oder nicht. Den Bankaktien tat die Aussicht auf anhaltend billiges (US-)Geld gut. Vor allem die US-Bankwerte zogen an, was durch die über den Erwartungen liegenden Zahlen von JP Morgan und Wells Fargo bestätigt wurde – auch wenn am Freitag die Aktien nicht mehr so stark performen konnten. Über fehlenden Optimismus können sich dagegen die Anleger der Commerzbank (WKN CBK100) nicht beklagen. Dennoch half auch die US-Euphorie nicht, die Commerzbank-Aktie über die Marke von 10 Euro zu heben – zu Recht, muss man leider sagen. Denn operativ läuft es nicht – egal wie locker die Geldpolitik auch ist. Der für die Mittelstandsbank zuständige Vorstand Markus Beumer bereitete die Anleger in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ auf einige Enttäuschungen in diesem Jahr vor. Mehr dazu hier. […]

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