Point&Figure DAX: Warten auf Godot unter bullishen Prämissen

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“Das ist aber auch nervig!”……

Solche und ähnliche Kommentare füllen aktuell mein Mail-Postfach. Und dabei kann ich noch nicht einmal anderes behaupten. Konkret:

Der US-Haushaltsstreit zieht sich wie Kaugummi und die Börsen wirken wie gelähmt.

Es tut sich schlichtweg (fast) nichts. Gut, wir alle wissen, dass sich das ruckartig ändern wird, sobald sich Republikaner und Demokraten in den USA wieder “zusammengerauft” haben. Das wird aber auch langsam Zeit, denn auch die Anhebung der Schuldenobergrenze muss langsam “vom Tisch”, sonst sind die USA faktisch zahlungsunfähig. Die Folgen für die Weltwirtschaft wären dann nicht auszudenken.

Aber um ein wenig Öl in die emotionalen Wogen zu gießen:

Ich gehe davon aus, dass wir hier eine Einigung sehen werden, bevor es zum Äußersten kommt. Schließlich kann es auch nicht in der Absicht der Republikaner liegen, die USA “an die Wand zu fahren”.

Nutzen wir einfach die lethargische Phase, um erneut einen Blick auf den DAX im Point&Figure-Chart zu werfen. Hierbei verwende ich in diesem Artikel die Bulls-Eye-Broker-Darstellung mit aktuell 50 Punkten pro Kästchen.

Point&Figure DAX: Kursziel von 10.100 Punkten zumindest schon einmal aktiviert

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure: DAX weiterhin im Kaufsignal

 

Der erste Blick zeigt bereits, dass der DAX aus Sicht der Point&Figure-Charttechnik weiterhin klar bullish zu werten ist. Der deutsche Leitindex befindet sich seit dem 9. September und dem Erreichen von 8300 Punkten in einem immer noch intakten Point&Figure-Kaufsignal. Das erste – horizontal berechnete – Kursziel von 8700 Zählern wurde bereits am 19. September mit 8760 Punkten erreicht und überschritten.

Die nachfolgende Konsolidierung trieb den DAX bis unter 8550 Punkte und hat das zweite – vertikal berechnete – Kursziel von 10.100 Punkten zumindest schon einmal aktiviert. Achtung:

Hier fehlt noch die Bestätigung durch eine erneute X-Säule. Von den aktuellen Notierungen aus gerechnet, wäre das bei Erreichen der 8700 der Fall.

So sollten Sie die aktuelle Lage nun für sich nutzen

Wer mutig ist, kann in Anbetracht der Tatsache, dass das “alte” Mai-Allzeithoch bei 8560 liegt, erste vorsichtige Long-Positionen aufbauen.

Allerdings gestaltet sich die Ermittlung des Stops relativ unkonventionell. Hier würde ich – ausnahmsweise die 50-Tage-Linie, beziehungsweise deren Unterschreiten wählen. Konkret:

Als Stopp bietet sich die 8430 an.

Wer wenig risikofreudig ist, sollte ein Erreichen der 8700 und damit die Bestätigung des Kursziels von 10.100 abwarten.

Ihr Jörg Mahnert

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