Gerresheimer straft die Zweifler Lügen

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Bildquelle: Pressefoto Gerresheimer AG

Am Mittwoch schafft es die Aktie des Spezialverpackungsherstellers Gerresheimer (WKN A0LD6E) an die Spitze des MDAX. Das Unternehmen konnte zuvor dank stabiler Geschäfte im dritten Quartal die Jahresprognose trotz einiger Zweifel am Markt bestätigen. Demnach sollen die Umsatzerlöse 2013 um fünf bis sechs Prozent zu konstanten Wechselkursen wachsen.

Im dritten Quartal konnte Gerresheimer die Erlöse im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent auf 316,9 Mio. Euro steigern. Währungsbereinig lag das Umsatzplus sogar bei 4,5 Prozent. Das operative Ergebnis (Adjusted EBITDA) lag bei 61,6 Mio. Euro und damit auf dem Vorjahresniveau, jedoch im Rahmen der Markterwartungen. Dagegen konnte das Konzernergebnis um 31,8 Prozent auf 19,5 Mio. nach oben geschraubt werden. Zu einer weiteren Ergebnisverbesserung soll die Neuordnung der Geschäftsbereiche beitragen. Diese soll mit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Dezember 2013 wirksam sein. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Gerresheimer noch mit einem Adjusted EBITDA von 245 Mio. bis 250 Mio. Euro zu konstanten Wechselkursen. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 236,5 Mio. Euro.

Die Ergebnisse wurden sowohl bei den Anlegern als auch auf Analystenseite positiv aufgenommen. Die Commerzbank beließ somit Gerresheimer auf „Add“ mit einem Kursziel von 50 Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe den Markterwartungen entsprochen, seine Prognosen aber trotz niedriger als gedacht ausgefallener Umsätze übertroffen, schrieb der für die Studie zuständige Analyst. Die 2013er-Ziele nannte der Experte nach wie vor ambitioniert.

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Bei der Privatbank Berenberg heißt es in Sachen Geresheimer nach der Bekanntgabe der Zahlen weiterhin „Buy“. Das Kursziel bleibt unverändert bei 54 Euro. Auch dort wurde herausgestellt, dass Gerresheimer mit seinem jüngsten Zahlenwerk die Erwartungen des Marktes weitestgehend erfüllt hatte. Besonders wichtig sei der – entgegen einiger Spekulationen auf eine Gewinnwarnung – bestätigte Ausblick, hieß in der Studie vom Mittwoch. Damit könnte die jüngst unterbrochene Rallye der Gerresheimer-Aktie endlich eine Fortsetzung finden. Die Jungs von Berenberg trauen ihr immerhin einen Kurszuwachs um rund 20 Prozent zu.

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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  1. […] Bei der Aktie von E.ON (WKN ENAG99) zeichnet sich weiterhin keine Rückkehr zum jüngsten Aufwärtstrend ab. Statt guter Nachrichten, gab es vergangene Woche einmal mehr eine Klatsche von Analysten. Damit bleibt die E.ON-Aktie wohl weiter eine der schwächsten DAX-Titel. Ganz anders dagegen das Bild bei der Deutschen Post (WKN 555200). Der als Langweiler verschriene Logistiktitel war in den vergangenen neun Monaten der stärkste Titel im DAX. Doch ein Ende ist noch nicht in Sicht. Mehr dazu gibt es in unserem aktuellen Newsletter. Wer die kostenfreie “D-A-CH Rundschau” jeden Samstag automatisch beziehen möchte, kann sich hier anmelden. Im September konnten die deutschen Premiumhersteller BMW (WKN 519000) und Daimler (WKN 710000) in den USA erneut große Verkaufserfolge verbuchen, während Europas Branchenprimus Volkswagen (WKN 766403) einen herben Dämpfer hinnehmen musste. Allerdings verzeichneten auch andere Autobauer rückläufige Absätze im Vergleich zum Vorjahr, da zwei Verkaufstage fehlten. Der US-Markt boomt dagegen weiterhin, so dass die jüngsten Verkaufsschwächen von VW umso schwerer wiegen. Mehr dazu hier. Kein Halten kennt derzeit die Aktie der Deutschen Telekom (WKN 555750) mehr. Allein in den vergangenen drei Monaten konnte das Papier um rund 30 Prozent an Wert zulegen. Auch am Freitag gehörte die Aktie der Bonner zu den Top-Performern im Leitindex DAX. Dabei profitiert das Papier insbesondere von einem positiven Analystenrating. Neues von der Zahlenfront gab es ebenfalls. Am Mittwoch schaffte es die Aktie des Spezialverpackungsherstellers Gerresheimer (WKN A0LD6E) an die Spitze des MDAX. Das Unternehmen konnte zuvor dank stabiler Geschäfte im dritten Quartal die Jahresprognose trotz einiger Zweifel am Markt bestätigen. Demnach sollen die Umsatzerlöse 2013 um fünf bis sechs Prozent zu konstanten Wechselkursen wachsen. Mehr dazu hier. […]

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