Facebook: Immer wertvoller?

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Bildquelle: Pressefoto Facebook

Im Vorfeld des Facebook-Börsengangs am 18. Mai 2012 war der Hype rund um das Soziale Netzwerk so groß, dass der Internetkonzern einen Rekord-IPO auf das Parkett legen konnte. Doch erst anderthalb Jahre nach der ersten Börsennotierung und einer langen Reihe von Enttäuschungen scheint das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen endlich die hohen Erwartungen vieler Investoren erfüllen zu können.

Auslöser für die neu entfachte Euphorie dürften die jüngst vorgestellten Ergebnisse zum zweiten Geschäftsquartal gewesen sein. Die gute Stimmung reichte so weit, dass die Facebook-Aktie zuletzt auf ein neues Allzeithoch klettern konnte. Facebook (WKN A1JWVX) schaffte es im zweiten Quartal den Anteil der Werbeeinnahmen, die mit Hilfe mobiler Geräte wie Smartphones und Tablet-PCs erzielt werden, an den gesamten Werbeeinnahmen des Konzerns, von 30 Prozent im ersten Quartal auf 41 Prozent zu steigern. Zuvor gab es immer wieder Zweifel, dass Facebook seine Werbung auf den immer wichtiger werdenden Geräten mit wesentlich kleineren Bildschirmen und damit auch einer kleineren Werbefläche erfolgreich platzieren könnte.

Bildquelle: Pressefoto Facebook
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Mit Hilfe der starken Zuwächse im Bereich der mobilen Werbeeinnahmen konnte Facebook zuletzt auf Konzernebene ein beeindruckendes Wachstum hinlegen. Die Erlöse kletterten im zweiten Quartal im Vorjahresvergleich um satte 53 Prozent auf 1,81 Mrd. US-Dollar. Gleichzeitig konnte der Nettogewinn auf 333 Mio. US-Dollar gesteigert werden. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 157 Mio. US-Dollar zu Buche. Zudem erfreut sich Facebook auch weiterhin sehr guter Nutzerzahlen. Die Zahl der aktiven Nutzer, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, konnte zum 30. Juni 2013 auf 1,15 Milliarden nach oben geschraubt werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung von 21 Prozent. Auch bei den Nutzern, die täglich auf die Internetseite von Facebook zugreifen konnten wichtige Erfolge verzeichnet werden. In Deutschland zählte Facebook zuletzt 19 Millionen tägliche Nutzer.

Dank dieser Erfolge schaffte Facebook im jüngsten „eurobrand“-Markenwertranking sogar den höchsten Zuwachs beim Markenwert. Mit einem Plus von 28,8 Prozent auf 14,76 Mrd. Euro verbesserte sich das Soziale Netzwerk um 20 Plätze auf Rang 53. Die Spitzenposition wurde erneut von Apple mit einem Markenwert von 110,3 Mrd. Euro eingenommen. Trotz der positiven Entwicklung, bleibt es jedoch abzuwarten, ob Facebook die hohen Bewertungen von mehr als 100 Mrd. US-Dollar, die das Unternehmen zuletzt an der Börse erreichen konnte, auch langfristig rechtfertigen kann.

Damit der jüngst eingeschlagene Wachstumskurs fortgesetzt werden kann, wird an den Finanzmärkten nun schon seit geraumer Zeit darüber spekuliert, ab wann Facebook Werbevideos schalten wird. Da sich in den vergangenen Jahren ein immer stärker werdender Trend eingestellt hat, bei dem das Konsumieren von Inhalten wie Filmen oder Serien vom Fernsehen zum Internet verlagert wird, dürfte auch die Werbeindustrie immer mehr Geld in Internetwerbung investieren und Facebook somit weitere Wachstumschance bescheren. Aber letztlich ist genau diese Chance auch Facebooks größtes Risiko. Denn Werbeeinnahmen sind in den vergangenen Jahren teilweise schlecht skalierbar gewesen. Entsprechend ist Quartal für Quartal das Risiko für Aktionäre, dass der Social Media-Konzern seinen anvisierten Wachstumspfad nicht konsequent einhalten kann.

Spekulative Anleger, die weiter steigende Kurse bei der Aktie von Facebook erwarten, könnten mit einem Wave Unlimited Call der Deutschen Bank (WKN DX82JG) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,32, die Knock-Out-Schwelle bei 27,12 US-Dollar. Wer aber als spekulativer Anleger eher short orientiert ist und auf fallende Kurse der Facebook-Aktie setzen möchte, erhält mit einem Wave Unlimited Put der Deutschen Bank (WKN DX9MJJ), (aktueller Hebel 4,52; Knock-Out-Schwelle bei 54,91 US-Dollar) die Gelegenheit dazu.

Stand: 19.09.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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