Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Die überraschende Entspannung im Syrien-Konflikt hat bei den Anlegern für neue Kauflaune gesorgt und den DAX in den letzten mächtig angetrieben. Das Allzeithoch ist wieder zum Greifen nah.

Entspannung im Syrien-Konflikt treibt die Kurse an

Nachdem der DAX zum Ende der Vorwoche in den über mehrere Wochen gültigen Seitwärtskanal zwischen rund 8.200 und gut 8.400 Punkten zurückgekehrt war, zog das überraschende Einlenken des syrischen Regime und die Tatsache, dass ein US-Angriff zumindest vorerst vom Tisch ist, am Dienstag für einen kräftigen Kursschub. Der DAX startete mit einem Gap in den Handel und kletterte wieder an die obere Begrenzung der Seitwärtsrange bei über 8.400 Punkten.

Ausbruch aus dem Seitwärtskanal gelungen

Zur Wochenmitte überwand der Index sogar das Hoch von Mitte August (8.457) und schaffte damit den Ausbruch aus dem Seitwärtskanal. Gestern kletterte der DAX mit 8.517 auf den höchsten Stand und konnte sich auf dem neu erreichten Niveau etablieren.

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Angriff auf das Allzeithoch steht an

Aus charttechnischer Sicht steht damit einem Angriff auf das Allzeithoch, das Ende Mai bei 8.558 erreicht worden war, nichts im Wege. Zumindest vor der nahenden Bundestagswahl dürfte es dem DAX jedoch schwerfallen, diese massive Hürde nachhaltig hinter sich zu lassen. Dennoch: Die Chancen für einen baldigen Ausbruch auf neue Höchststände und eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends sind wieder merklich gestiegen.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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