Apple: Die Spannung steigt

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Zuletzt hieß es, dass Microsoft (WKN 870747) angesichts des Kaufs der Handy-Sparte von Nokia (WKN 870737) immer mehr wie Apple (WKN 865985) sein möchte, während der iPhone-Hersteller selbst möglicherweise ein wenig von seiner Philosophie abrückt. Die Rede ist dabei von größeren Bildschirmen bei den Smartphones und vor allem von günstigeren iPhones. Genaueres erfahren wir heute Abend, wenn Apple-Chef Tim Cook die neuesten Geräte aus dem Hause Apple der Weltöffentlichkeit präsentiert.

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Die Anzeichen haben sich zuletzt verdichtet, wonach Apple zwei neue Smartphones vorstellen dürfte. Mit dem iPhone 5S soll das iPhone 5 ein Nachfolgermodell erhalten. In Bezug auf das neue Aushängeschild des Unternehmens gibt es sogar Gerüchte, dass Apple einen Fingerabdruck-Scanner für die Identifizierung des Besitzers einbauen könnte. Zudem wird mit einem günstigeren Modell gerechnet, das iPhone 5C heißen könnte. Damit würde Apple der wachsenden Nachfrage in den Schwellenländern nach günstigen Einstiegsmodellen Rechnung tragen. Bisher wurde dieses Segment hauptsächlich von Smartphones von Herstellern, die nicht Apple heißen und mit dem Android-System von Google (WKN A0B7FY) bettrieben werden, dominiert.

Dagegen könnte der Zeitpunkt für eine bahnbrechende iWatch ein wenig zu früh sein, obwohl sich Apple möglicherweise unter Zugzwang sehen könnte, da der große Rivale Samsung (WKN 888322) auf der IFA seine Smartwatch Galaxy Gear präsentierte. Allerdings dürfte Apple erst mit einer iWatch herauskommen, wenn sie tatsächlich die Technologiewelt auf den Kopf stellen kann. Immerhin könnten die Apple-Jünger es dem Apfelkonzern übelnehmen, wenn das Unternehmen aus einer Eile heraus mit einem technisch wenig ausgereiften Produkt aufwarten würde.

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Gleichzeitig kann sich Apple jedoch ein Abwarten erlauben. Eine Smartwatch kann allein kein Smartphone oder Tablet-PC ersetzen. Eine solche Uhr dient vor allem der einfachen kabellosen Bedienung anderer Geräte und Funktionen. Da der so genannte Apple-Cosmos in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden ist, haben die Kalifornier wesentlich mehr Geräte und Funktionen, die sich mit einer solchen Uhr bedienen lassen würden. Diesen Rückstand muss Samsung erst noch aufholen.

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