Uniqa: Kapitalerhöhung noch in diesem Jahr

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Bildquelle: Pressefoto Uniqa

Die Aktie des österreichischen Versicherers Uniqa (WKN 928900) muss am Montag im Wiener Handel deutliche Verluste hinnehmen. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, eine Kapitalerhöhung noch in diesem Jahr durchführen zu wollen. Immerhin soll die Konzernumstrukturierung vorangetrieben und die ehrgeizigen Ziele erreicht werden können.

Uniqa möchte insgesamt eine Summe zwischen 700 und 800 Mio. Euro einstreichen. Damit sollen die Kapitalbasis gestärkt und der Streubesitz von derzeit rund 7 Prozent der Anteile deutlich auf etwa 30 Prozent angehoben werden. Einen genauen Zeitpunkt nannte der Versicherer nicht, dieser soll von dem Marktumfeld abhängen.

Laut Konzernchef Andreas Brandstetter möchte sich Uniqa mit dem so genannten Re-IPO wesentlich stärker als bisher am Kapitalmarkt ausrichten. Gleichzeitig werden die Ziele der im Sommer 2011 gestarteten langfristigen „Repositionierung“ der Gesellschaft weiterverfolgt. Demnach will man beim zweitgrößten Versicherer Österreichs im Rahmen des Programms Uniqa 2.0 die Kundenanzahl bis zum Jahr 2020 auf 15 Millionen nach oben schrauben. Ende Juni 2013 wurden noch rund 9 Millionen Kunden betreut.

Daneben will Uniqa das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2012 bis 2015 um bis zu 350 Mio. Euro auf etwa 550 Mio. Euro steigern. Im ersten Halbjahr 2013 lag dieses Ergebnis bei 197 Mio. Euro nach 107 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

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Bildquelle: Pressefoto Uniqa


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