Point&Figure Microsoft: Lahmer Riese mit neuem Schwung?

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft

Lang, lang ist es her, dass Microsoft die Anleger durch ungebremstes Wachstum und Innovationskraft zu überzeugen wusste.

Nun, einen großen Anteil an der Entwicklung zum langweiligen Großkonzern hat nun einmal die im Wort enthaltene Größe. Es ist nun einmal ein Naturgesetz, dass kleinere Firmen im Erfolgsfall schneller wachsen als marktbeherrschende “Big Player”.

Microsoft mit unglücklichen Entscheidungen

Dass vielleicht auch strategische Fehler gemacht wurden, mag ich an dieser Stelle nicht bestreiten. Wer erinnert sich nicht an Microsoft Vista, das sich zwar gar nicht einmal so schlecht verkaufte, aber zumindest in seinen ersten Versionen einen bleibend schlechten Eindruck beim Anwender hinterließ.

Windows 8  ist seiner aktuellen Form findet ebenfalls recht viel Kritik. Hier scheint der Schritt zu einer komplett neuen Benutzeroberfläche -im nachhinein betrachtet und gelinde gesagt – sehr mutig gewesen zu sein.

Wird es nun besser durch den Kauf der Nokia-Handysparte?

Mit dem Erwerb der Handysparte von Nokia versucht der in Redmond beheimatete Softwareriese nun in den Smartphone-Markt vorzustoßen und trifft dabei auf die bereits etablierten “Big-Player” Samsung und Apple.

Schweres Feld zum Beackern

Und das dürfte auch die Crux an der ganzen Sache sein. Es steht abzuwarten, ob die Kunden wirklich einen dritten großen Anbieter mit eigenem Betriebssystem im Smartphone-Sektor akzeptieren werden.

Point&Figure Microsoft: Noch über Unterstützung aber keine Relative Stärke vorhanden

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(Chart – erstellt mit Bulls Eye Broker -vergrößert sich beim Anklicken)

Microsoft im Verkaufssignal und schwächer als der Nasdaq 100

Die Börse scheint hier ein wenig skeptisch zu sein. Der Blick auf den Point&Figure-Chart der Microsoft-Aktie offenbart zumindest wenig Euphorie.

Der Anteilschein befindet sich seit gestern und dem Erreichen von 31 USD in einem Point&Figure-Verkaufssignals. Dieses befindet sich allerdings oberhalb der aktuellen Bullish-Support-Line und sollte deswegen nicht zu hoch gewertet werden. Aber: Es ist nun einmal da!

Gleichzeitig weiß auch die Relative Stärke des Wertes gegenüber dem Nasdaq 100 seit Mitte Juli nicht sonderlich zu überzeugen und hat darüber hinaus seit dem 4. September auch noch ein  Point&Figure-Verkaufssignal ausgeprägt.

Mein Fazit zur Microsoft-Aktie:

Begeisterung sieht bei mir anders aus. Zwar ist zu attestieren, dass der Wert nicht klar bearish zu werten ist, da das Verkaufssignal oberhalb der wichtigen Unterstützung erfolgt ist. Hier sollten Investoren auf jeden Fall die Marke von 29 USD im Auge behalten, deren Erreichen einen Bruch der Bullish-Support-Line darstellen würde. Damit ergibt sich an dieser Stelle ein brauchbarer Short-Einstieg.

Für ein Long.-Investment möchte ich bei diesem Wert erst einmal ein Stabilisierung der Relativen Stärke zum Nasdaq 100 sehen, bevor ich über ein ernsthaftes Kauf-Engagement auch nur nachdenke.

Aktuell sehe ich einfach zahlreiche bessere Alternativen im Nasdaq100. Und dann war da noch Syrien….

Ihr Jörg Mahnert

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Bildquelle: Pressefoto Microsoft


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