Zumtobel: Zurück zu alten Höhen?

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Bildquelle: Pressefoto Zumtobel

Der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel (WKN A0JLPR) musste auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 Rückgänge bei Umsatz und dem Ergebnis ausweisen. Allerdings konnte das im ATX gelistete Unternehmen einige Fortschritte bei seinen Sparbemühungen vorweisen, so dass beim bereinigten operativen Ergebnis eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal verzeichnet werden konnte. Die Anleger freute es. Sie schickten das Papier am Dienstagnachmittag in Wien um mehr als 2 Prozent nach oben.

Im ersten Geschäftsquartal ging der Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,4 Prozent auf 309,3 Mio. Euro zurück. Dabei reichte jedoch die Umsatzentwicklung bei den innovativen LED-Produkten nicht aus um die Umsatzrückgänge mit traditionellen Leuchten auszugleichen. Trotz des Umsatzrückgangs verbesserte sich das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis um 40,7 Prozent auf 17,7 Mio. Euro. Allerdings sorgten negative Einmalbelastungen für einen Rückgang des Periodenergebnisses von 8,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 6,7 Mio. Euro.

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Für den weiteren Jahresverlauf sieht Zumtobel keine grundlegende Verbesserung des makroökonomischen Umfeldes, womit sich auch die Nachfrageerholung in Grenzen halten dürfte. Mit den Sparbemühungen und der Ausrichtung des Unternehmens auf den Zukunftsmarkt LED muss sich jedoch das alte Management um Harald Sommerer nicht mehr herumschlagen. Ab Oktober wird der Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher das Ruder bei Zumtobel übernehmen. Während er nicht gerade unumstritten ist, gilt er immerhin als sanierungserfahren und als Technologieexperte – Eigenschaften, die Zumtobel gerade jetzt sehr gut gebrauchen kann. Erst recht wenn die Aktie wieder zu alten Höhen zurück kehren will.

Bildquelle: Pressefoto Zumtobel


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