OMV will weiter profitabel wachsen

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Bildquelle: Pressefoto OMV

Der österreichische Ölriese OMV (WKN 874341) investiert immer weiter. Nachdem der größte börsennotierte Industriekonzern Österreichs vor wenigen Wochen angekündigt hatte, rund 2,65 Mrd. US-Dollar in die Hand zu nehmen, um sich an Öl- und Gasfeldern vor den Küsten Norwegens und Großbritanniens zu beteiligen, geht es nun vor die Küste Madagaskars.

Damit verfolgt das im ATX gelistete Unternehmen seine Strategie „Profitables Wachstum“, die darauf abzielt, ein ausgeglichenes Explorations- und Produktionsportfolio zu halten und auch Möglichkeiten in der Sub-Sahara-Region zu untersuchen. Zu diesem Zweck übernimmt OMV eine 40-prozentige Beteiligung am „Grand Prix“-Block von Niko Resources Ltd (Niko). Die Österreicher steigen in der Region für eine geplante Explorationsbohrung ein. OMV übernimmt die Betriebsführerschaft vor dem Bohrbeginn, der für Anfang 2015 geplant ist.

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Für OMV ging es zuletzt vor allem darum, die Engagements in politisch instabilen Gebieten zu Gunsten einer stärkeren Öl- und Gasförderung in sicheren Regionen zu reduzieren. Die politischen Unruhen in Ägypten oder der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien sowie die immer noch unsichere politische Situation in Libyen haben zu dem Umdenken geführt. Allerdings dürfte es noch eine ganze Weile dauern, bis die angeschobenen Investitionen tatsächlich zu einer verbesserten Diversifikation des OMV-Portfolios führen.

Bildquelle: Pressefoto OMV


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