Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Der DAX hat seine seit Ende Juli gültige Seitwärtsrange unter dem Druck der Syrien-Krise nach unten verlassen. Kurzfristig drohen damit weitere Einbußen.

Seitwärtskanal nach unten verlassen

Seit Ende Juli war der DAX in einem Seitwärtskanal zwischen rund 8.200 und gut 8.400 Punkten richtungslos hin und her gependelt. Die Syrien-Krise sorgte zur Wochenmitte nun für einen Ausbruch nach unten. Mit einem Abwärtsgap unterschritt der DAX die untere Begrenzung des Seitwärtskanals bei 8.213 und fiel im Tief bis auf 8.094 zurück.

Widerstandszone bei gut 8.200

Von hier aus konnte der DAX zwar stabilisieren und gestern Morgen bis auf ein Hoch bei 8.198 klettern. Die Rückkehr in die Seitwärtsrange missglückte zunächst jedoch. Die kurzfristig angespannte Lage würde sich wieder aufhellen, wenn die Widerstandszone durch das Hoch vom Mittwoch (8.219) und das am gleichen Tag geöffnete Gap (8.243) überwunden wird.

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Kurzfristig drohen weitere Einbußen

Ansonsten muss man damit rechnen, dass der Index nach einem kurzen Durchatmen die Abwärtsbewegung wieder aufnehmen wird. Unterstützung bieten in diesem Fall das am Mittwoch erreichte Tief (8.094) und ein offenes Gap vom Juli (8.081). Darunter kommt die 8.000er-Marke ins Spiel. Hält diese nicht, ist ein Test der steigenden 200-Tage-Linie bei aktuell 7.909 sehr wahrscheinlich.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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1 KOMMENTAR

  1. Ein wirklich sehr interessanter Artikel! Ich beschäftige mich gerade mit der Charttechnik. Die Charttechnik ist der Grundbaustein der technischen Analyse. Im Gegensatz zur fundamentalen Analyse wird anhand der Charttechnik nur die Vergangenheit betrachtet. Im Endeffekt sollte diese Rückschlüsse / Hinweise über die zukünftige Entwicklungen liefern. Es gibt eine ganze Reihe von unterschiedlichen Charttypen und –techniken. Die klassische Charttechnik, die Point- Figure Technik, die Candlestick Technik sowie die Elliott Wellen Theorie sind hierbei die bekanntesten. Je nach Tradingstrategie bzw. –absicht können einzelne Trader unterschiedliche Strategien bevorzugen bzw. anwenden. Die Charttechnik stellt hierbei sicherlich ein bedeutendes Tradinginstrument /-unterstützung dar. Jedoch muss man sich im Klaren sein, dass man die Zukunft nie von der Vergangenheit ableiten kann. Spekuliert man nur kurzfristig (Daytrading) kann man sicherlich anhand der Charttechnik agieren. Langfristig wird die Charttechnik meist noch mit fundamentalen Daten kombiniert. Wie man hierbei erkennt, kann man lediglich aufgrund der Charttechnik handeln oder diese als sinnvolle Unterstützung beim Trading einsetzten.

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