Point & Figure Dow Jones: Angeschlagen, aber noch nicht verloren

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Gestern wurde der Bericht des Offenmarktausschusses der FED veröffentlicht.

Die FED bleibt “schwammig”

Ein wenig mehr Klarheit über den zeitlichen Ablauf bei der Geldpolitik wäre vielen Anlegern wünschenswert gewesen. Stattdessen zog sich der 12-köpfige Offenmarktausschuss der Notenbank auf Formulierungen zurück, die von der Mehrheit der Investoren als “schwammig” empfunden wurden.

Allerdings war das wohl auch “alternativlos”. Denn eine Straffung der Geldpolitik und eine Rücknahme der Anleihenkäufe ist nun einmal an die wirtschaftliche Entwicklung geknüpft.

Arbeitslosenquote immer noch über Zielkorridor

Und hier ist die Lage noch keineswegs eindeutig. So liegt die Arbeitslosenquote mit aktuell 7,4% noch über dem von der Notenbank angestrebten Bereich um 6,5%. Hier wird die FED – nach eigenen Angaben – über eine Drosselung der Anleihenkäufe nachdenken.

Wann diese Marke erreicht wird, kann naturgemäß nicht zeitlich konkretisiert werden und so musste der Bericht des Offenmarktausschuss recht “diffus” ausfallen.

Entsprechend war die  Reaktion des Dow Jones auf die Veröffentlichung.

Er schloss schlussendlich nach einem “zappeligen” Handelstag fast auf Tagestief bei 14.887 Punkten und gab damit die 15.000er-Marke klar auf.

Die aktuelle Lage im Point&Figure-Chart des Dow Jones: Lage für Bullen noch nicht komplett verloren

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure Dow: Erstes Warnzeichen aber Verkaufssignal erst bei 14.500

Leider (für die Bullen) wurde die Unterstützung im Bereich zwischen 15.000 und 14.950 Punkten klar gebrochen.

Allerdings ist die Lage für die Bullen noch nicht komplett verloren, wie der Blick auf den Point&Figure-Chart des Dow Jones in der Bulls-Eye-Broker-Einstellung zeigt.

Zwar befindet sich der Chart in einem High-Pole-Reversal. Das bedeutet, dass die aktuelle X-Säule um mehr als 50% korrigiert wurde.

Dennoch ist das in dieser Einstellung am 11. Juli generierte Kaufsignal noch intakt. Und das bleibt es auch, bis der US-Leitindex auf 14.500 fällt. Hier würde ein Point&Figure-Verkaufssignal generiert.

Was tun mit dem DOW? Erst bei 14.500 wird es hektisch

Trader, die einen Einstieg im Bereich zwischen 15.000 und 14.950 wagten, dürften ihre Position bereits bei Unterschreiten der 14.950 geschlossen haben.

Investoren, sollten sich von der ganzen “Zappelei” erst dann aus dem Konzept bringen lassen, wenn die 14.500 auf Schlusskursbasis fallen.

In der Zwischenzeit bleibt einfach nur Geduld als ultimatives Mittel.

Ihr Jörg Mahnert

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Bildquelle: Christoph Scherbaum


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