Schoeller-Bleckmann: Bringt verbesserte Auftragslage Kurspotenzial?

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN 907391) noch von Überbestellungen durch seine Kunden und einem historischen Auftragsboom profitieren. 2013 muss das Unternehmen deutlich kleinere Brötchen backen, was im ersten Halbjahr zu einem deutlichen Gewinnrückgang führte. Allerdings konnte SBO nach einem schwachen Auftakt in das laufende Geschäftsjahr eine Verbesserung der Auftragslage feststellen.

Die Umsatzerlöse lagen in der ersten Jahreshälfte bei 235,4 Mio. Euro und damit um 7,9 Prozent unter dem Rekordwert aus dem Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel um 11,6 Prozent auf 68,5 Mio. Euro, während der Nettogewinn um 24,4 Prozent auf 28,1 Mio. Euro schrumpfte.

Nach dem schwachen Jahresauftakt hat sich das Geschäft laut Vorstandschef Gerald Grohmann wieder stabilisiert. „Wie erwartet hat der kontinuierliche Lagerabbau bei unseren Kunden in den letzten Monaten wieder zu steigenden Bestellungen geführt“, sagte er. Der Auftragseingang betrug im ersten Halbjahr 201,8 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr mit 276,9 Mio. Euro ein historischer Rekordwert verzeichnet werden konnte. Der Auftragsstand lag zum Ende des ersten Halbjahres bei 112,5 Mio. Euro wovon einige Aufträge in das Jahr 2014 reichen.

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Beim Ausblick zeigte man sich auf Unternehmensseite vor allem dank des von den Emerging Markets  getragenen Nachfrageanstiegs nach Öl und Gas zuversichtlich. Zudem würden Marktanalysten 2013 einen Anstieg der Ausgaben für Exploration und Produktion von 9,9 Prozent gegenüber 2012 erwarten. Dies sollte zu einer anhaltend regen Bohrtätigkeit und damit auch einer höheren Nachfrage nach Bohrausrüstung von SBO führen.

Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann


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