Point & Figure DAX: Die Lust am Crash….

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, dass der deutsche Börsen-Blätterwald eine etwas “anstrengende” Lust am Untergang entwickelt hat.

Die Lust am CRASH

So titelte eine auflagenstarke Börsenpublikation in den vergangenen Tagen “Crash voraus?”.

Als Experte wird natürlich wie – eigentlich immerzu solchen Gelegenheiten– Roland Leuschel angeführt, der ja schon den 2008er-Crash vorausgesagt habe.

Hier enthalte ich mich jeglichen speziellen Kommentars, möchte aber darauf hinweisen, dass jeder einmal Recht hat, wenn er seine Meinung nur lange genug öffentlich macht.

Soll heißen: Herr Leuschel ist dafür bekannt, faktisch immer und überall einen Crash zu wittern.

Anlass für die Aufregung: Die FED

Anlass für die ganze Aufregung ist übrigens der heute erscheinende Bericht des Offenmarktausschusses der FED, von dem man sich neue Erkenntnisse über eine mögliche Straffung der Geldpolitik erwartet. Dabei ist allerdings anzumerken, dass wir wohl wieder mit einem sehr vorsichtig formulierten Schriftstück rechnen müssen. Denn auch die US-Notenbank ist sich bewusst, wie empfindlich die Märkte auf eine Geldpolitik der “harten Hand” reagieren würden.

Gut, wenden wir uns von den emotional geprägten Markteinschätzungen, Vermutungen, Befürchtungen und Hoffnungen ab und dem Point&Figure-Chart des DAX zu.

Point&Figure DAX: Schiebezone mit den Ausbruchsmarken 8200 und 8500 Punkte

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure DAX: Bei Erreichen der 8200 lautet das Ziel auf 8000 Punkte

Wenn wir einen Blick auf den Point&Figure-Chart in der Bulls-Eye-Broker-Einstellung mit aktuell 50 Punkten pro Kästchen werfen, fällt direkt die Schiebezone ins Auge, die sich seit Mitte Juli etabliert hat. Seit diesem Zeitpunkt schwankt der DAX zwischen rund 8200 auf der Unter- und 8500 auf der Oberseite.

Das bedeutet, dass sich in dieser Charteinstellung ein Point&Figure-Verkaufssignal bereits bei Erreichen der Marke  von 8200 ausprägen würde.

Dessen Kursziel sollte allerdings nicht überbewertet werden. Schließlich verläuft bei rund 8100 Zählern die aktuelle Bullish-Support-Linie und kurz darunter wartet bereits die psychologisch wichtige 8000er-Unterstützung.

Ob eine Kursbewegung bis rund 8000 die Bezeichnung “Crash” verdient, möchte ich dann doch bezweifeln.  Und um dieses Ziel zu aktivieren, muss der DAX erst einmal auf 8200 fallen.

Ihr Jörg Mahnert

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