Apple – Bleiben wir als Anleger einfach bei den Fakten

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Bildquelle: Pressefoto Apple

Über Apple wird dieser Tage viel spekuliert. Unter Anlegern wird über die Aktie breit diskutiert, auch in unserer Redaktion. Ein Grund, abseits der jüngsten Entwicklungen, einmal auf die „harten Fakten“ einzugehen.

Das teuerste Unternehmen

Apple ist seit einiger Zeit wieder das teuerste börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Konzern mit dem Apfel bringt aktuell eine Marktkapitalisierung von 464 Mrd. US-Dollar auf die Waage. Damit verweist der Konzern auch einen Ölriesen wie ExxonMobil auf die nächsten Plätze. Apple hat damit den wichtigen Titel zurückgeholt, den der Konzern bereits im vergangenen Sommer erworben und im Zuge des Kursverfalls der ersten Jahreshälfte verloren hatte.

Produktseitig solide aufgestellt

Bei aller Kritik an den fehlenden Innovationen der Konzerns darf nicht vergessen werden, dass Apple mit dem iPhone und dem iPad jeweils eine ganz neue Produktkategorie etabliert hat. Noch immer verdient der US-Konzern damit sehr gutes Geld. Zudem sorgen die stetigen Überarbeitungen dafür, dass auch in Zukunft der Dollar in diesem Bereich rollen wird. Die Absatzentwicklung wird dabei stets durch neue Versionen der Verkaufsschlager angekurbelt. Den Erfolg sieht man dann stets in den Quartalsbilanzen.

Cash-Maschine Apple

Im letzten Quartal setzte Apple 35 Mrd. US-Dollar um. Dank einer Bruttomarge von knapp 37 Prozent blieb am Ende ein Nettogewinn von 8,8 Mrd. US-Dollar übrig. So mancher Vorstand eines DAX-Konzerns träumt von solchen Zahlen! Doch damit nicht genug:

In der Bilanz hat Apple zuletzt einen Cash-Bestand von 11 Mrd. US-Dollar und kurzfristige Anlagen in Höhe von 31 Mrd. US-Dollar. Hinzu kommen langfrist angelegte 104 Mrd. US-Dollar. Das kann sich also durchaus sehen lassen und hinterlässt Raum für Spekulationen. Von Aktienrückkäufen, über Dividendenerhöhungen bis zu kompletten Übernahmen interessanter Unternehmen ist bei Apple alles denkbar.

Hinzu kommt eine Entwicklungsabteilung des Konzerns – die mit Sicherheit in den kommenden Monaten wieder kleine oder größere Schmankerl präsentieren wird. Diese Fakten sind natürlich auch an spekulativ orientierten Investoren wie Carl Icahn nicht vorbeigegangen. Aber:

Als Anleger sollten wir bei einem Dickschiff wie Apple nicht sofort in Panik geraten, wenn eine Wall Street-Legende wie Icahn an Bord geht. Vielmehr sollte jeder Investor sich auf die harten Fakten besinnen – und die deuten durchaus nach oben, zumal nun auch die Charttechnik für Langfrist-Anleger erneut auf grün umgeschaltet hat:

Die Aktie rangiert seit Tagen wieder deutlich über der 200-Tage-Linie. Genau das ist dann eine Anleger-Chance, die Champions-Aktien wieder für neue Engagements interessant machen – und nicht die Spekulationen um das jeweilige Papier.

Stand: 20.08.2013/ Ein Gastkommentar von Jochen Appeltauer, Chefredakteur Aktien-Ausblick
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Bildquelle: Pressefoto Apple


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