OMV will Produktion deutlich ausweiten

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Bildquelle: Pressefoto OMV

Der österreichische Ölriese OMV (WKN 874341) hat offenbar genug von der Ölproduktion in politisch instabilen Gebieten. Aus diesem Grund ist das Unternehmen bereit rund 2,65 Mrd. US-Dollar in die Hand zu nehmen, um sich an Öl- und Gasfeldern vor den Küsten Norwegens und Großbritanniens zu beteiligen. Dass die Anleger wenig von dem Schritt halten und eher die erwarteten Kosten im Blick haben zeigte sich am Montag an dem schwächelnden Aktienkurs von OMV.

Die Österreicher werden die Beteiligungen dem norwegischen Konkurrenten Statoil abkaufen. Ein Teil der Felder produziert bereits Öl und Gas, die restlichen sollen jetzt weiterentwickelt werden. Die Ausgaben für das Projekt will das Unternehmen aus dem laufenden Geschäft sowie durch Verkaufserlöse aus dem Raffinerie- und Tankstellengeschäft stemmen. Dazu gehört unter anderem der Verkauf einer Raffinerie in Süddeutschland.

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Wie OMV zusätzlich mitteilte, sollen weitere 500 Mio. US-Dollar in die Entwicklung des norwegischen Feldes Gullfaks gesteckt werden. Neben der höheren Fördermenge, mit Hilfe derer bis 2016 eine leistung von 350.000 Barrel am Tag erreicht werden soll, will OMV mit den Beteiligungen in der Nordsee eine stabilere Produktion auf die Beine stellen. Während CEO Gerhard Roiss die Nordsee als „Wachstumsgebiet“ sieht, haben die politischen Unruhen in Libyen, Ägypten oder Syrien den Ruf nach einer stabileren Ölproduktion bei den Konzernen verstärkt.

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Bildquelle: Pressefoto OMV

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