DAX vor neuen Höhen?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Die Berichtssaison zum zweiten Quartal neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Die Zufriedenheit darüber lässt sich am DAX gut nachvollziehen. Der deutsche Leitindex ist im Begriff neue Höhen zu erklimmen. Oder nur alles „falscher Alarm“?

Auslöser für die positive Kursentwicklung am Dienstag war der Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen. Der Indikator verbesserte sich im August um 5,7 Zähler auf 42,0 Punkte. Es handelt sich um den besten Stand seit März 2013. Nach Aussage des ZEW dürfte zum Anstieg des Indikators beigetragen haben, dass sich in wichtigen Staaten der Eurozone ein Ende der Rezession abzuzeichnen scheint. Dies zeige auch der deutliche Anstieg der Konjunkturerwartungen für die Eurozone. Der entsprechende Indikator gewann 11,2 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegt im August bei 44,0 Punkten. Was den Konjunkturoptimismus weiterhin stützt, ist die robuste deutsche Binnenkonjunktur. Dies spiegelt sich auch in der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland wieder. Der entsprechende Indikator stieg laut ZEW im August um 7,7 Zähler auf 18,3 Punkte.

Die positiven Daten aus Deutschland unterstützen damit auch die jüngsten Konjunkturimpulse aus den USA. Die Lage am dortigen Arbeitsmarkt verbesserte sich im Juli weiter. Die US-Arbeitslosenquote sank laut amerikanischem Arbeitsministerium von 7,6 Prozent im Juni auf 7,4 Prozent im Juli. Das ist der niedrigste Stand seit Ende 2008. Indes sank der Anstieg der neu geschaffenen Stellen im Berichtsmonat. Nach revidiert 188.000 neuen Stellen im Juni, wurden im Juli nur 162.000 neue Stellen geschaffen. Dies könnte aus Sicht der Anleger dennoch positiv gewertet werden: Denn solange sich die Arbeitsmarktsituation nicht fundamental ändert, wird die US-Notenbank Fed ihre Politik des billigen Geldes ohne Einschränkungen aufrechterhalten. Zwar erwägt die Fed, ihr Anleihekaufprogramm in Höhe von monatlich bis zu 85 Mrd. Dollar zu verringern, macht aber einen solchen Schritt von einer Erholung am heimischen Arbeitsmarkt abhängig. Nach Aussagen der Fed wäre dies erst bei einer Arbeitslosenquote von unter 6,5 Prozent der Fall.

Geht die Entwicklung so weiter, sollte es nur eine Frage der Zeit sein, wann die entsprechenden Zielmarken erreicht werden könnten. Damit würde sich jedoch auch das Umfeld für die Aktienmärkte fundamental ändern. Denn bislang hängen die Aktienkurse am billigen Geld der Notenbanken. Da Fed-Chef Ben Bernanke jedoch immer wieder betont hat, dass die US-Währungshüter die Geldpolitik nur dann straffen werden, wenn sich eine nachhaltige Konjunkturerholung einstellt, könnten sich die Anleger dann über eine stabile US-Konjunktur freuen. Auf der anderen Seite haben wir jedoch dann auch wieder die Angst vor steigenden Leitzinsen, die am Aktienmarkt bekanntlich nicht gerade zu steigenden Kursen führen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse beim DAX erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE76AZ) auf ein bullisches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,98, die Knock-Out-Schwelle bei 5.680 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer eher short orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DB0M18, aktueller Hebel 3,10; Knock-Out-Schwelle bei 10.850 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 13.08.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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