Im Fokus Deutsche Telekom: Das Comeback für die T-Aktie?

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom kann seit einigen Monaten wieder mit positiven Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen. Den Anfang machte die erfolgreiche Fusion der Tochter T-Mobile USA mit dem US-Mobilfunkunternehmen MetroPCS zur T-Mobile US im April. Eine Fortsetzung fand dann vergangene Woche in Form der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal 2013 statt. Aufgrund eines starken Kundenwachstums in allen Märkten konnte der frühere Monopolist einen überraschenden Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreswert um 5,4 Prozent auf 15,2 Mrd. Euro erzielen.

Angesichts der wachsenden Beliebtheit seines Unternehmens und dessen Produkten, erklärte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom: „Wir erleben einen Kundenansturm auf beiden Seiten des Atlantiks. Unsere Strategie geht auf: In den USA legen wir eine gewaltige Trendwende vor und wollen den Erfolgsweg fortsetzen. Für dieses werthaltige Wachstum sind wir bereit, in diesem Jahr mehr Geld in die Hand zu nehmen als bislang geplant. In Deutschland sind wir durch anerkannt beste Netzqualität und Top-Service wieder Marktführer bei den Service-Umsätzen im Mobilfunk. Und auch in unseren europäischen Beteiligungen konnten wir mehr Kunden gewinnen.“ Konkret konnten konzernweit rund 1,38 Millionen Mobilfunk-Kunden gewonnen werden. Davon verzeichnete allein T-Mobile US netto 688.000 neue Vertragskunden, nachdem man dort im Vorjahresquartal noch 557.000 Kunden verloren hatte.

Die Deutsche Telekom strebt trotz dieser Zugewinne weiteres Wachstum an. Das Management von T-Mobile US plant für den weiteren Jahresverlauf zusätzliche Marktinvestitionen für Kundengewinnung und Marketing. Das Ziel dabei ist es, die Zahl der Vertragskunden unter eigener Marke im zweiten Halbjahr um weitere 500.000 bis 700.000 zu steigern. Dadurch würde bei den Vertragskunden im Gesamtjahr ein Zuwachs um netto zwischen 1,0 und 1,2 Millionen erreicht werden. Bislang hatte der Konzern lediglich geplant, den Kundenbestand im Jahresverlauf 2013 zu stabilisieren.

Das erreichte und das angepeilte Wachstum gehen jedoch zulasten des Ergebnisses. Nachdem das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal wegen der höheren Aufwendungen in den USA um 6,0 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zurückging, erwartet der Konzern für das Gesamtjahr nur noch ein bereinigtes EBITDA von rund 17,5 Mrd. Euro. Bisher waren es unter Einbeziehung der früheren MetroPCS für das Gesamtjahr pro forma 18,4 Mrd. Euro bzw. unter Einbeziehung für tatsächliche acht Monate 18 Mrd. Euro. Positiv hatte sich im zweiten Quartal wiederum der berichtete Konzernüberschuss entwickelt. Gegenüber dem Vorjahr wurde hier ein Plus von 10,0 Prozent auf 530 Mio. Euro ausgewiesen. Der bereinigte Konzernüberschuss ging indes um 1,5 Prozent auf 820 Mio. Euro zurück.

Spekulative Anleger, die angesichts des Kundenwachstums steigende Kurse bei der Aktie der Deutschen Telekom erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB6Q9M) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,64, die Knock-Out-Schwelle bei 6,55 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DX69BZ, aktueller Hebel 2,99; Knock-Out-Schwelle bei 12,55 Euro) auf fallende Kurse bei der T-Aktie setzen.

Stand: 12.08.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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