Drägerwerk: DB-Downgrade könnte Ausbruch aus Trendkanal bremsen

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Bildquelle: Pressefoto © Drägerwerk AG & Co. KGaA

Gestern schrieb ich über die Aktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Herstellers Drägerwerk (WKN 555063) und den möglichen Ausbruch aus dem Trendkanal. Heute nun gab es ein negatives Analystenupdate, das diesen Ausbruch nachhaltig bremsen könnte.

Die Analysten der Deutschen Bank haben die Drägerwerk-Aktie mit Blick auf die gestrigen Zahlen von „Buy“ auf „Hold“ herabgestuft und das Kursziel von 115 auf 100 Euro gesenkt. Zwar seien die langfristigen Aussichten intakt, es werde aber dauern, bis der Markt wieder Vertrauen in die Trendwende bei dem Unternehmen gewinne.

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Mit diesen Aussagen im Hintergrund sollte man nun noch einmal einen Blick auf den Chart werfen. So lange der GD200 bei knapp über 90 Euro gehalten werden kann, ist bei Drägerwerk alles noch in Ordnung. Dennoch scheint das Vertrauen in die Aktie erst einmal verloren gegangen zu sein. Vielleicht gelingt ja durch positive Meldungen in den kommenden Monaten eine Trendwende. Dann dürften auch wieder dreistellige Kurse möglich sein. Von daher zunächst einmal Zurückhaltung. Nachhaltig Aufhellen würde sich das Bild erst über 110 Euro.

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Bildquelle: Pressefoto Drägerwerk AG & Co. KGaA


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