Bayer: Weder Fisch noch Fleisch

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Gerade durfte Bayer (WKN BAY001) sein 150-jähriges Firmenjubiläum feiern. Nun konnte der Pharma- und Chemieriese zusätzlich einen Gewinnzuwachs im zweiten Geschäftsquartal verbuchen. Allerdings litt die Kunststoffsparte einmal mehr unter der schwachen Konjunktur. Zudem wurde das Vorjahresergebnis durch negative Sondereffekte belastet. Wie gut, dass diese Schwächen mit Hilfe des guten Geschäfts in den Bereichen Pharma und Agrochemie mehr als wettgemacht werden konnten.

Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 10,4 Mrd. Euro. Währungs- und portfoliobereinigt entspricht das einem Wachstum von 4,6 Prozent. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 2,7 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro, das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA lag mit 2,2 Mrd. Euro um 1,2 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Beim Konzernergebnis ging es wiederum um 74,8 Prozent auf 841 Mio. Euro nach oben. Allerdings fiel der Anstieg so stark aus, da Bayer im Vorjahreszeitraum Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilden musste.

Trotz der Schwächen in der Kunststoffsparte behielt Bayer seine Jahresprognose bei, allerdings erscheine diese laut Vorstandschef Marijn Dekkers zunehmend ambitioniert. Für das Gesamtjahr 2013 erwartet Bayer auf währungsbereinigter Basis einen Umsatzanstieg von 4 bis 5 Prozent. auf ca. 40 bis 41 Mrd. Euro. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen wird eine Steigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich angestrebt. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie will Bayer einen Zuwachs im oberen einstelligen Prozentbereich erzielen.

Bildquelle: Pressefoto Bayer AG


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