Point & Figure Siemens: Mutige können bei 76 bis 78 Euro kaufen

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Bildquelle: Pressebild Siemens

Das war gestern ein wahrer Schock für Siemens-Aktionäre.

Margen-Erwartung verfehlt

Der Technologie-Konzern musste vermelden, dass die angestrebte operative Marge von 12% zumindest in diesem Jahr nicht zu realisieren sei. Ebenfalls mehr als ärgerlich:

Und weiterer Ärger in den Windparks

Der Austausch von schadhaften Rotorblättern von Windkraftanlagen  in den USA wird Siemens mal eben rund 100 Millionen Euro kosten.

Das sind sicherlich keine gute Nachrichten und die Reaktion der Aktionäre fiel entsprechend aus.

Dass die Stimmung auf der Hauptversammlung sicherlich nicht die beste war, wäre noch zu verschmerzen gewesen. Dass aber die Siemens-Aktie um rund 6% südwärts tendierte, dürfte einigen Anteilseignern die Tränen in die Augen getrieben haben.

Seit Jahresbeginn steht nun eine Performance von rund –8% zu Buche. Das ist sicherlich kein Ergebnis, aus dem Investoren-Träume sind.

Point & Figure Siemens: Etwas für Mutige

Dabei hatte sich der Wert gemäß der Point&Figure-Charttechnik bereits seit Mitte April 2012 als Kaufkandidat disqualifiziert. Damals prägte der Point&Figure-Chart der Relativen Stärke gegenüber dem DAX ein Point&Figure-Verkaufssignal aus, das seitdem nicht mehr durch ein erneutes Kaufsignal negiert werden konnte.

Schon damals scheinen also informierte Großanleger etwas gewusst zu haben und diesen Wert von ihrer Favoritenliste der DAX-Titel gestrichen zu haben.

Kommen wir aber nun zur aktuellen Situation im Point&Figure-Chart

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Point&Figure Siemens: Unterstützungszone bei 76 Euro

Die Siemens-Aktie befindet sich seit Ende Mai in einer Schiebezone zwischen rund 84 auf der Ober- und 76 Euro auf der Unterseite.

Mutige Investoren können diese Range traden. Bei aktuellen Kursen von rund 78 Euro befindet sich der Wert in Schlagweite zu einem klaren Stop. Sollte der Anteilschein auf 75 Euro fallen (wobei ich hier den Schlusskurs auf  Xetra als entscheidend ansehe), wäre die Range nach unten verlassen und weitere deutliche Kursverluste fast unvermeidlich.

Allerdings haben die Bullen nicht nur den unteren Rand der Schiebezone als Unterstützung auf ihrer Seite. Zusätzlich verläuft aktuell die Bullish-Support-Line des Kaufsignals vom 3. August 2012 hier und dürfte ebenfalls Rückhalt gewähren.

Das sollten Sie nun bei der Siemens AG beachten:

Wer als chartorientierter Trader agiert, kann ein Longposition zu aktuellen Kursen ins Auge fassen. Schließlich liegt bereits bei 75 Euro ein definierter und charttechnisch her leitbarer Stop.

Als Ziel sollte die Marke von 84 Euro und damit der obere Rand der Schiebezone ins Auge gefasst werden.  Das Verhältnis von Chance zu Risiko stellt sich bei aktuellen Notierungen um 78 Euro also auf 2:1.

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Ihr Jörg Mahnert

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Bildquelle: Pressebild Siemens


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