K+S sichert sich erhöhte Kreditlinie für Legacy-Projekt, Dividendenpolitik unverändert

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Bildquelle: Pressebild K+S

Nachdem ich gestern über die offenbar gelungene Bodenbildung geschrieben habe, gibt es heute von K+S (WKN KSAG88) abermals gute Nachrichten. Offenbar hat man die ebenfalls gestern erwähnte und bis 2015 laufende Kreditlinie vorzeitig zu attraktiven Konditionen erneuert und erhöht. Damit dürften Sorgen um eine Kapitalerhöhung aufgrund des Legacy-Projekts wohl nachhaltig zerstreut sein.

Der Düngemittel- und Salzhersteller teilte vor kurzem mit, dass er die bisherige, nicht in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von 800 Mio. Euro durch eine neue Kreditlinie in Höhe von 1 Mrd. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum Jahr 2018 und zwei Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr ersetzt. Wie es heißt, kann die Liquidität neben allgemeinen Unternehmenszwecken auch zur Finanzierung des Legacy-Projekts in der kanadischen Provinz Saskatchewan dienen. Zudem erklärte das Unternehmen, dass der Aufbau des neuen Kaliwerks bis 2016 unverändert durch zur Verfügung stehende flüssige Mittel, künftige Cashflows, sowie durch gegebenenfalls weitere Aufnahme von Fremdkapital finanziert werden soll.

Zum Schluss noch ein wichtiger Halbsatz des K+S-Finanzvorstands Burkhard Lohr: „Die Dividendenpolitik des Unternehmens bleibt unberührt.“ Damit dürfte ein weiteres Sorgenkind von manchen Aktionären vom Tisch sein. Alles weitere zu K+S habe ich gestern bereits geschrieben: „Durch die Übernahme von Potash One und die Aktivitäten in Kanada macht sich K+S für die kommenden Jahren fit. Aus fundamentaler Sicht ist eine Bewertung mit einem 2014er KGV von 9,7 sicher nicht überteuert. Zudem bietet die Aktie eine Dividendenrendite von 4,4 Prozent. Sollte die Bodenbildung nun erfolgreich sein – immerhin notiert die Aktie derzeit so günstig wie zuletzt zu Zeiten der Finanzkrise – könnte ein Einstieg bereits jetzt sinnvoll sein. Zumal in jüngster Zeit auch immer mal Übernahmegerüchte aufkamen, denn mit einer Marktkapitalisierung von 5,4 Mrd. Euro ist K+S ein wahres Schnäppchen. Der kanadische Wettbewerber Potash Corp. of Saskatchewan etwa hat mit einem Jahresumsatz von knapp 8 Mrd. Dollar nur rund ein Drittel so viel zu bieten wie K+S. Zugleich liegt die Bewertung aber mit 33 Mrd. Dollar fünf mal so hoch, ebenso wie das 2014er KGV von 12 deutlich höher liegt.“

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Bildquelle: Pressebild K+S


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