Warum Sie langfristig auf Aktien setzen sollten

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Bildquelle: Pressefoto BÖAG Börsen AG/ Börsen Hamburg und Hannover

Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT) ab, wenn sie auch Privatanleger zahlen müssten. Das ergab eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des deutschen Fondsverbands BVI. Die Zahlen sind ganz eindeutig:

So sind 78 Prozent der bundesweit 1.000 Befragten gegen eine FTT. Weniger als 19 Prozent akzeptieren eine FTT, wenn sie die Sparer träfe. Nur 3 Prozent der Befragten hatten dazu keine Meinung. Erstaunlich finde ich diese anderen Zahlen:

Spontan hatten zunächst wohl fast drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer die Frage „Sind Sie für eine Steuer auf Finanztransaktionen?“ bejaht. Lediglich ein Viertel (24 Prozent) lehnte eine FTT ab. Auf die erweiterte Frage „Sind Sie für eine Steuer auf Finanztransaktionen, wenn überwiegend die Kleinanleger und Sparer die Kosten der Steuer tragen?“ kehrte sich das Meinungsbild um. Aber der BVI hat darauf auch eine Antwort:

41 Prozent sagten, sie hätten zwar schon von dem Thema gehört, kennen aber keine Details. Rund 36 Prozent gaben an, noch nie etwas von der Steuer gehört zu haben. Richter: „Dieses Ergebnis zeigt, dass vielen Bürgern noch nicht bewusst ist, welche Folgen die Finanztransaktionssteuer für ihren eigenen Geldbeutel hat. Deshalb ist verständlich, dass eine Mehrheit in einem ersten Reflex die Steuer zunächst begrüßt, in Kenntnis der Folgen die Steuer aber mehrheitlich ablehnt. Die Bürger müssen daher über die Wirkung aufgeklärt werden“, so der BVI in seiner Pressemitteilung. Da hat der Fondsverband völlig Recht. Ich möchte hier aber noch hinzufügen:

In Deutschland verwalten Fondsgesellschaften gut 2 Billionen Euro von 50 Millionen Bundesbürgern. Nehmen Sie davon einmal 5 Prozent für den branchenüblichen Ausgabeaufschlag bei einem Fondsengagement. Eine Summe von 100 Millionen Euro. Nur für Verwaltung eigentlich. Und dann müssen Sie erst einmal als Anleger diese 5 Prozent wieder „reinbekommen“. Also der Fonds muss erst einmal diese Prozent an Plus machen, damit Sie als Anleger überhaupt in die Gewinnzone kommen. Anschließend kommt diese FTT. Auf Ihre Gewinne. Sie trifft damit die Fonds und die Fondsanleger direkt. Die Fondsgesellschaften sind nicht von der Steuer betroffen. Ich persönlich würde genau hier wieder einmal sagen:

Langfristiger Vermögenschutz und -aufbau muss und sollte anders aussehen! Engagieren Sie sich direkt in Aktien. Vielleicht nicht unbedingt in Zocker-Aktien wie es derzeit eine Commerzbank (WKN CBK100) oder eine Nokia (WKN 870737). Die FTT mag kommen und auch für Ihre persönliche Aktien-Engagements gelten. Aber diese besagten 5 Prozent – die werden Sie nie zahlen. Das ist Ihr Geld, das ist Ihre Rendite. Rechnen Sie einmal diese 5 Prozent auf einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren hoch, bei einem Anfangskapital von sagen wir 25000 Euro. Eine beachtliche Summe kommtz da raus.

Genau hier fängt Vermögensaufbau an. Es zählt jeder Euro! Investieren Sie diese in Champions-Aktien. Es ist ganz einfach. Sie wären und sind nicht der Einzige. Das kann ich Ihnen versprechen.

Stand: 25.06.2013/ Ein Gastkommentar von Jochen Appeltauer, Chefredakteur Aktien-Ausblick
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Bildquelle: Pressefoto BÖAG Börsen AG/ Börsen Hamburg und Hannover


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