Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Es ist schon kurios: Die Aussicht auf eine besser laufende Wirtschaft setzt die Aktienkurse unter Druck, weil die Anleger ein früheres Ende der expansiven Geldpolitik befürchten. Der DAX verzeichnete gestern den größten Tagesverlust seit mehr als einem Jahr.

Tiefster Stand seit Anfang Mai

Nachdem er tags zuvor erneut an der 20-Tage-Linie abgeprallt war, startete der DAX nach schwachen US-Vorgaben gestern mit einem mächtigen Abwärtsgap in den Handel. Der Index baute seine Verluste im Verlauf weiter aus und unterschritt die 8.000er-Barriere. Im Tief fiel er bis auf 7.912 und schloss mit einem Tagesverlust von 3,3 Prozent nur unwesentlich höher bei 7.928 – der tiefste Stand seit Anfang Mai.

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Korrekturtief bei 7.968 unterboten

Damit lag der DAX zum Handelsende unter dem Korrekturtief der letzten Woche (7.968). Allerdings sind die extremen Kursausschläge auch auf den heute anstehenden Großen Verfallstag zurückzuführen. Eine schnelle Gegenbewegung ist vor diesem Hintergrund nicht unwahrscheinlich. Geht der DAX heute jedoch schwach aus der Woche, wäre dies sehr negativ.

Test der 200-Tage-Linie droht

Sollte der DAX das letzte Tief bei 7.968 nicht umgehend zurückerobern, ist ein weiterer Rutsch sehr wahrscheinlich. Die nächste – allerdings ausgesprochen massive – Unterstützung ist dann erst die weiterhin steigende 200-Tage-Linie, die aktuell bei 7.680 verläuft.


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3 KOMMENTARE

  1. Zur Zeit gehts glaub ich weniger um Charttechnik. Die Hoffnung auf Inflation heit die Kurse an. Dabei sind die Anleger sehr nervös. Nächste Woche wird es wohl wieder nach oben gehen, denke ich.

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