Im Fokus Platin: Mit Faktor-Zertifikaten auf starke Trends setzen

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Bildquelle: Pressefoto Heraeus

Sowohl Gold als auch sein „kleiner Bruder“ Silber mussten im bisherigen Jahresverlauf deutliche Wertverluste hinnehmen. Im Gegensatz dazu bewegte sich der Platinpreis trotz einiger zwischenzeitlicher Kursausbrüche eher seitwärts. Doch einige fundamentale Aspekte könnten dafür sprechen, dass der Platinpreis in der zweiten Jahreshälfte zusätzlichen Auftrieb erhalten könnte. Allerdings könnte einem solchen Preisanstieg bei Platin die allgemeine Schwäche bei den Edelmetallen noch dazwischen kommen. Diese hat den Platinkurs bereits in der ersten Jahreshälfte daran gehindert, nach oben auszubrechen.

Im Fall von Platin herrscht auf der Angebotsseite eine Besonderheit, die zuletzt für starke Kursausbrüche nach oben verantwortlich war. Etwa drei Viertel des weltweiten Platinangebots stammen aus Südafrika. Während im vergangenen Jahr insbesondere Streiks in einigen der größten Platinminen des Landes für Angebotsverknappungen und damit einen steigenden Platinpreis gesorgt hatten, gibt es einige weitere mögliche preistreibende Faktoren, die in der zweiten Jahreshälfte zum Tragen kommen könnten. Ähnlich wie bei vielen anderen Edelmetallen und Rohstoffen führen der anhaltende Abbau und Verbrauch dazu, dass in immer größeren Tiefen gegraben werden muss. Aufgrund des höheren Aufwands bei der Platin-Förderung sind gerade in Südafrika Stromausfälle keine Seltenheit, so dass sie neben häufigen Streiks ebenfalls immer wieder zu Produktionsunterbrechungen führen.

Auf der Nachfrageseite dürften Edelmetall-Investoren sehr genau auf die weltweite Konjunktur und insbesondere auf die Entwicklung der Automobilindustrie schauen. Platin wird auch von der Schmuckindustrie nachgefragt, jedoch wird es insbesondere in der Autobranche verbraucht. Dort kommt es vor allem im Bereich von Katalysatoren zum Einsatz. Während der europäische Automobilmarkt weiterhin unter den Folgen der Euro-Krise zu leiden hat, scheint die Lust der US-Verbraucher auf neue Autos ungebrochen zu sein. Laut Autodata Corp. stiegen die Autoverkäufe in den USA im Monat Mai nach 14,9 Millionen im Vorjahresmonat auf annualisiert 15,3 Millionen verkaufte Fahrzeuge und damit bereits zum vierten Mal in diesem Jahr über die Marke von 15 Millionen.

Dagegen könnten einige der jüngsten Konjunkturdaten gegen eine steigende Industrienachfrage für Platin sprechen. Das US-Handelsministerium musste die Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA im ersten Quartal nach unten korrigieren. Die größte Volkswirtschaft der Welt wuchs im Vergleich zum Vorquartal um 2,4 Prozent, statt des zunächst ausgewiesenen Wachstums um 2,5 Prozent. Zudem rechnet die EZB nun für das laufende Jahr mit einem Schrumpfen der Wirtschaft in der Eurozone um 0,6 Prozent. Bisher wurde lediglich ein Minus von 0,5 Prozent in Aussicht gestellt.

Spekulative Anleger die steigende Kurse bei Platin erwarten, könnten mit einem Faktor Long Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 2,4 und 6 der Deutsche Bank (WKN DX82XT, WKN DX84XT, WKN DX86XT) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer eher Short orientiert ist und auf fallende Palladium-Kurse setzen möchte, erhält mit den Faktor Short Zertifikaten mit dem Hebel (Faktor) 2,4 und 6 der Deutsche Bank (WKN DX82PL, WKN DX84PL, WKN DX86PL) die Gelegenheit dazu. Umfassende Informationen zu Struktur, Chancen und Risiken der Faktor-Zertifikate finden Anleger auf www.db-faktorzertifikate.de.

Stand: 11.06.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Heraeus


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