Im Fokus Dow Jones: Die Fed muss es wieder richten

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Bildquelle: Fotolia/ suzannmeer

In den vergangenen Wochen bestimmte vor allem die Politik der US-Notenbank Federal Reserve das Geschehen an den Aktienmärkten. Die Spekulationen über ein frühzeitiges Ende der monatlichen Anleihekäufe der Fed im Wert von 85 Mrd. US-Dollar sorgten schließlich dafür, dass die Aktienmärkte eine Korrektur verzeichnen mussten. Zuvor waren einige der wichtigsten Indizes wie der Dow Jones, der S&P 500 oder der DAX auf neue Höchststände geklettert. Doch mit der Veröffentlichung des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Mai kehrte offensichtlich auf Anlegerseite die Überzeugung zurück, dass die US-Währungshüter um Fed-Chef Ben Bernanke, noch eine Weile an den Anleihekäufen festhalten würden.

Die ersten Kursreaktionen auf den jüngsten Arbeitsmarktbericht der US-Regierung zeigen, dass die Anleger die Mai-Daten insgesamt positiv aufgenommen hatten. Zum einen machte der Bericht deutlich, dass die Erholung am Arbeitsmarkt voranschreitet, während sie für eine etwas restriktivere Geldpolitik der Fed nicht nachhaltig genug sein dürften. Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums wurden im Mai in der US-Privatwirtschaft 175.000 neue Stellen geschaffen. Von Bloomberg befragte Ökonomen hatten zuvor im Schnitt lediglich mit einem Wert von 163.000 neuen Stellen gerechnet. Allerdings wurde im Mai ein Anstieg der Arbeitslosenquote von 7,5 Prozent im Vormonat auf nun 7,6 Prozent festgestellt.

Während die Mai-Daten, ähnlich wie auch die Zahlen zuvor, eine Erholung am US-Arbeitsmarkt signalisierten, blieb der Stellenaufbau zu schwach, als dass die Arbeitslosenquote in absehbarer Zeit auf 6,5 Prozent gesenkt werden könnte. Zuvor hatte die Fed angekündigt, ihre Nullzinspolitik so lange fortzusetzen, bis die Arbeitslosenquote auf 6,5 Prozent fällt. Außerdem sollen die Anleihekäufe erst bei einer nachhaltigen Verbesserung der Beschäftigungslage eingestellt werden. Dass die Erholung am US-Arbeitsmarkt jedoch noch lange nicht nachhaltig ist und zuletzt einiges von ihrer Dynamik verloren zu haben scheint, zeigen die Vergleiche der Durchschnittswerte aus den vergangenen Monaten. In den drei Monaten zwischen März und Mai wurden im Schnitt 155.000 neue Stellen geschaffen. In den Monaten November bis Februar lagen die monatlichen Zuwächse im Schnitt bei 237.000.

Damit dürften die Anleihekäufe noch eine Weile anhalten und möglicherweise erneut die Kurse im Dow Jones beflügeln. Auf der anderen Seite bleibt die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin schwach, so dass neben der Politik des billigen Geldes der Notenbanken weitere positive Impulsgeber für die Aktienmärkte rar sind. Das US-Handelsministerium musste jüngst die Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA im ersten Quartal nach unten korrigieren. Die größte Volkswirtschaft der Welt wuchs im Vergleich zum Vorquartal um 2,4 Prozent, satt des zunächst ausgewiesenen Wachstums um 2,5 Prozent. Daneben zeichnete auch die Europäische Zentralbank ein etwas trüberes Bild für die Entwicklung der Wirtschaft in der Eurozone im laufenden Jahr. Nachdem bisher für 2013 ein Schrumpfen der Wirtschaft im gemeinsamen europäischen Währungsraum um 0,5 Prozent erwartet worden war, soll das BIP nun um 0,6 Prozent fallen. Schließlich wurden auch aus China zuletzt einige enttäuschende Konjunkturdaten gemeldet. Wie die Zollverwaltung in Peking mitteilte, legte der gesamte Außenhandel im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat lediglich um 0,4 Prozent zu, nachdem im April ein Plus von 15,7 Prozent verzeichnet werden konnte.

Spekulative Anleger, die auf steigende Kurse Dow Jones Industrial Average setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE1137) die Gelegenheit dazu. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,48, die Knock-Out-Schwelle bei 11.130,00 Indexpunkten. Wer als spekulativer US-Anleger eher auf der Short-Seite aktiv werden will und fallende Kurse beim Dow Jones Industrial Average erwartet, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DX68GY, aktueller Hebel 4,10; Knock-Out-Schwelle bei 18.570,00 Indexpunkten) auf ein solches Szenario setzen.

Stand: 10.06.2013/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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