Warum Gold die 2000 Dollar-Marke (wieder) sehen wird

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

JA, ich bin von „dieser Story“ überzeugt. Von der Gold-Story. Auch wenn das glänzende Edelmetall zuletzt in einem Abwärtssog und die Fakten mehr als bescheiden sind. Gold (WKN: 965515) ist weiterhin ein interessantes Investment.

2013 war bisher kein gutes Jahr für viele Wertpapiere auf Gold wie Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Commodities (ETCs). „Nicht nur, dass das gelbe Edelmetall im Jahresverlauf in US-Dollar gerechnet rund 18 Prozent an Wert verloren hat – in den vergangenen Monaten flossen auch zweistellige Milliardenbeträge aus börsengehandelten Goldprodukten ab“ – wie es die EUWAX so schön schrieb. Einer Statistik der Deutschen Bank zufolge summierten sich die Mittelabflüsse bis Ende April auf über 18 Milliarden US-Dollar. Dahinter steckten vor allem massive Verkäufe institutioneller Investoren. Bringen wir es auf den Punkt:

Dank Investoren wie George Soros. Die mit diesem „Negativ-Gepushe“ so richtig gut Kohle gemacht haben, und sich nun einen Ablachen über das Heer der Klein-Anleger. Sollen sie. Gold wird wieder On Top stehen. Da bin ich mir sicher. Es gibt dafür gute Gründe.

Stichwort „Sicherer Hafen“. Daran wird sich NIE was ändern. Gold ist und bleibt eine wichtige Komponente für JEDES Depot. 10-15% sollten es sein. Ich habe auch nie etwas anderes geschrieben.

Stichwort „gegen den Trend“. Es gibt schon wieder Zuflüssen „gegen den Trend“. Das haben wir am Montag an der EUWAX erleben können. Beim EUWAX Gold. So die aktuelle PM:

„Das von der Boerse Stuttgart Securities GmbH emittierte ETC verzeichnet stetige Zuflüsse. So wurden seit Anfang April bei EUWAX Gold an jedem Handelstag mehr Kauforders als Verkaufsorders ausgeführt. Am 15. April – dem Tag, an dem der Goldpreis stark einbrach – kamen beispielsweise vier Käufe auf einen Verkauf. Ein möglicher Grund für die Nachfrage: EUWAX Gold ist nicht nur zu 100 Prozent mit Gold unterlegt wie andere ETCs, sondern verbrieft auch das Recht auf die kostenfreie physische Auslieferung des Edelmetalls.“

Stichwort „haptisches Gold“. Gold ist weiter „en Vogue“. Ja, wirklich! Gold in Form von Barren und Münzen ist im Jahr 2013 gefragter denn je, wie eine aktuelle Statistik des World Gold Council zeigt. Danach war die globale Nachfrage nach Barren im ersten Quartal 8 Prozent höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Nachfrage nach Goldmünzen stieg sogar um 18 Prozent.

Stichwort „Luft nach oben“. Gold hat bisher in 2013 wirklich beschxxxx verformt. Dieses Schaubild der Helaba zeigt es klar. Da kann ich auch nichts entgegensetzen. Keine Frage.

Bildschirmfoto 2013-05-27 um 20.07.02

Aber ich denke, dass sehr viel derzeit der Aktienmarkt überbewertet wird. Da bin ich nicht der Einzige. Unter anderem sagt das auch Andre Köttner, der neue Star von Deutschlands größter Fondsgesellschaft DWS. „Der Dax wird überschätzt“, sagt er. Kurz um:

Der Gegenwind für Gold wird wohl kurzfristig erst einmal nicht weniger werden. Barclays geht beispielsweise davon aus, dass auf kurze bis mittlere Sicht der Gegenwind für Gold anhalten wird. Die Jungs sehen für das zweite Quartal im Schnitt einen Preis von 1.350 Dollar je Feinunze und für 2014 im Schnitt 1.483 Dollar. Aber:

Wer Gold im Depot hat – der will das Edelmetall langfristig haben und den Erfolg ebenso. Daher sind diese aktuellen Goldkurse eine (gute) Einstiegsmöglichkeit. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die 1950, die 2000 Dollar – sie werden wieder möglich sein. Aber nicht in 2013 – das ist auch klar…

take care,
Euer Goldfinger

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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