Point&Figure DAX: Schreck in der Morgenstunde, jetzt Ziel 8100 bis 8200 ?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Am vergangenen Dienstag machte ich Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass der DAX mit dem Erreichen der Zone von 8400 bis 8500 einen Widerstandsbereich im Point&Figure-Chart betreten hat. Ein Scheitern in diesem Bereich erschien mir nicht sicher, aber durchaus wahrscheinlich.

Sie finden die komplette Analyse HIER.

Bernanke pushte nur kurzfristig

Gestern, anlässlich der Bernanke-Rede, sah es mit dem Ansteuern der 8560 kurzfristig so aus, als ob der deutsche Leitindex trotzdem weiter durchstarten könne.

Auch der Tagesschluss von knapp über 8500 war noch kein deutliches Zeichen für ein Scheitern.

Dieses sehen wir allerdings jetzt. Aktuell (8:50) wird der DAX zu 8346 getaxt und damit rund 200 Punkte unter dem gestrigen Höchstkurs.

DAX: Sieht dramatisch aus, ist es aber (noch) nicht)

Um die Kirche im Dorf zu lassen: Prozentual ist wenig passiert. wir reden hier aktuell von –2,4%.

Trotzdem lohnt es sich, einen Blick auf den Point&Figure-Chart des DAX zu werfen. In diesem Fall verwende ich die Bulls-Eye-Broker-Einstellung mit aktuell 50 Punkten pro Kästchen.

Hier habe ich die bislang erfolgte Bewegung (Unterschreiten der 8350) manuell eingetragen. Betrachten Sie diesen Chart also als vorläufig.

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point & Figure DAX: Der heutige Rücksetzer aktiviert das Kursziel von 10.800 Punkten

Der erste Blick zeigt bereits, dass wir bislang nur einen recht leichten Rücksetzer als Reaktion auf den vorherigen Sturmlauf gesehen haben.

Gleichzeitig führt die ausgebildete O-Säule dazu, dass nun das Kursziel von 10.800 Punkten aktiviert ist. Ein Bestätigung erfolgt bei der Ausprägung einer erneuten X-Säule. Sollte der DAX nun nicht mehr unter 8300 fallen, wäre das bei Überschreiten der 8500 der Fall.

Die nächste aus dem Chart herleitbare Unterstützung liegt im Bereich um 8100. Ob diese angelaufen wird, bleibt abzuwarten.

Für mich ergibt sich aktuell folgende Handelsidee:

Sollte es dem DAX gelingen, wieder die 8500 zu erreichen, sollten die Long-Positionen in DAX-Derivaten erneut aufgebaut werden.

Rauscht er bis in den Bereich von 8200 bis 8100 durch, kann mit Abstauberlimits für Long-Positionen gearbeitet werden.

Bei strategischen Short-Positionen, die auf mehr als 200 Punkte abzielen,bleibe ich vorsichtig. Schließlich liegt im Point&Figure-Chart in der Bulls-Eye-Broker-Einstellung keinerlei Verkaufssignal vor.

Ihr Jörg Mahnert

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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