Point&Figure: US-Dollar performed den Yen massiv aus

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Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart

Bereits frühzeitig machte ich Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam, dass der japanische Aktienmarkt vor einer massiven Aufwärtsbewegung stehe.

Bereits am 18. November des vergangenen Jahres wies ich Sie darauf hin, dass das Überschreiten der 9100 Punkte ein Kaufsignal generieren würde.

+61,5% in Yen seit dem 18. November 2012

Mittlerweile steht der japanische Leitindex bei rund 14.700 Punkten. In Yen gerechnet ist das mit +61,5% ein wahrlich beeindruckendes Ergebnis.

Dumm ist aber nur, dass der Auslöser für diese Rally, die massive Lockerung der japanischen Geldpolitik,dieses brillante Resultat deutlich schmälert.

Schwacher Yen schmälert das Ergebnis

Im gleichen Zeitraum ist der japanische Yen zum Euro um sage und schreibe über 20% gefallen. Insgesamt gesehen haben europäische Investoren mit japanischen Aktien durchaus “ihr Schnäppchen” gemacht, aber – wie gesagt – die Währungskorrelation war und ist schon ein deutlicher Hemmschuh.

Niemand sagt jedoch, dass man mit den Währungen selber kein Geld verdienen kann.

Betrachten wir doch einmal die Aussichten des USD gegenüber dem japanischen Yen im Point&Figure-Chart

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point & Figure: USD/Yen mit Kursziel von 112

Seit dem Überschreiten der Marke von 85 Yen für einen USD am 26. Dezember 2012 scheint die Aufwärtsbewegung der US-Leitwährung kein Ende zu finden.

Mittlerweile müssen über 100 Yen für einen amerikanischen “Buck” bezahlt werden. (Der Spitzname Buck ist eine Verballhornung des Wortes buckskin = Wildlederfell. Diese galten zu den Zeiten der Pioniere als Zahlungsmittel.)

Aktuelles – aktiviertes und bestätigtes – Kursziel bei 112 Yen

Und es sieht alles danach aus, als ob der USD seine Stärke zur japanischen Leitwährung noch eine ganze Weile beibehalten wird.

Das aktivierte und bestätigte Kursziel lautet aktuell auf 112 Yen und eröffnet somit ein weiteres Potenzial von rund +12%.

Gefährlich wird die Sache für die USD-Bullen bei einem Unterschreiten von 95 Yen, das ein Point&Figure-Verkaufssignal auslösen würde.

In diesem Fall dürfte ein schnelles Absacken auf rund 85 Yen “drin” sein. Hier verläuft die aktuell gültige Bullish-Support-Line, die als Unterstützung fungieren sollte.

Mein Fazit:

Die eklatante Schwäche des Yens sollte sich auch gegenüber dem USD noch eine ganze Weile fortsetzen. Erst ein Fall auf 95 Yen und darunter würde mich zur Änderung dieser Ansicht bewegen.

Da ich eine ähnliche Entwicklung auch bei der Euro / Yen Korrelation erwarte, sollten Anleger in japanischen Aktien durchaus weiter über eine Währungsabsicherung nachdenken und diese auch in die Tat umsetzen.

Ihr Jörg Mahnert

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Bildquelle: Pressefoto Börse Stuttgart


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