K+S: Analysten reagieren wenig begeistert auf Kostensteigerung des Legacy Projekts

1
Bildquelle: Pressebild K+S

Gestern stand bereits die Aktie von K+S (WKN KSAG88) unter Druck. Auslöser war eine Mitteilung, wonach das Legacy Projekt im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan deutlich kostenintensiver wird, als bislang kommuniziert. Nun reagierten zahlreiche Analysten auf die Meldung – zum Teil mit großer Enttäuschung.

 Die Legacy-Baustelle mit Bohrturm im Süden der Provinz Saskatchewan aus der Vogelperspektive. Bildquelle: Pressebild K+S
Die Legacy-Baustelle mit Bohrturm im Süden der Provinz Saskatchewan aus der Vogelperspektive. Bildquelle: Pressebild K+S
Konkret wurde gestern durch das Management beschlossen, das Investitionsbudget für das neue Kali-Werk auf 4,1 Mrd. kanadische Dollar (rund 3 Mrd. Euro) anzuheben. Die bislang veranschlagten 3,25 Mrd. kanadische Dollar basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie. Dennoch gab sich K+S zuversichtlich, dass das Projekt die Renditeanforderungen des Konzerns, eine Prämie von 15 Prozent auf die Kapitalkosten vor Steuern zu verdienen, auch weiter erfüllt.

Den größten Schritt gingen die Analysten von Nomura. Sie senkten im Rahmen ihrer „Reduce“-Einstufung das Kursziel von 40,00 auf 37,50 Euro. Barclays wiederum erneuerte das „Equal Weight“-Rating und senkte das Kursziel von 39,00 auf 37,00 Euro. Die Analysten der Commerzbank wiederum bekräftigten ihre „Buy“-Einschätzung mit Kursziel 43,00 Euro.

K+S230413

Charttechnisch sieht es weiterhin nicht gut aus. Zuletzt wurden alle wichtigen GDs nach unten durchbrochen. Sollte das November-Tief von rund 32 Euro nicht halten, dürfte es in Richtung 30-Euro-Marke gehen – dort war die Aktie im letzten Sommer wieder nach oben gedreht. Generell bleibt aber zu sagen, dass ein 2014er KGV von 11,3 sowie eine Dividendenrendite von 3,8 Prozent nicht überzogen sind.

Bildquelle: Pressebild K+S


TEILEN

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here