K+S: Kaliwerk in Kanada wird ein Viertel teurer, Ziel-Rendite soll weiter erreicht werden

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Bildquelle: Pressebild K+S

Es sind immer wieder die kleinen unscheinbaren Ad-hocs, die es in sich haben. So auch heute bei K+S (WKN KSAG88). Es geht darin um das Legacy Projekt im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan und dessen Kosten, die nun rund ein Viertel höher ausfallen sollen, als bislang kommuniziert. Der Aktie dürfte dies weiteren Schwung nach unten verleihen.

 Die Legacy-Baustelle mit Bohrturm im Süden der Provinz Saskatchewan aus der Vogelperspektive. Bildquelle: Pressebild K+S
Die Legacy-Baustelle mit Bohrturm im Süden der Provinz Saskatchewan aus der Vogelperspektive. Bildquelle: Pressebild K+S
Konkret hat heute der Aufsichtsrat von K+S der Entscheidung des Vorstands zugestimmt, das Investitionsbudget für das neue Werk auf 4,1 Mrd. kanadische Dollar (rund 3 Mrd. Euro) anzuheben. Die bislang veranschlagten 3,25 Mrd. kanadische Dollar basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie. Dennoch gibt sich K+S hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit des Projekts zuversichtlich. So heißt es: „Das Projekt erfüllt unter Berücksichtigung aller der Wirtschaftlichkeitsrechnung zugrundeliegenden Daten nach wie vor die Renditeanforderungen des Konzerns, eine Prämie von 15% auf die Kapitalkosten vor Steuern zu verdienen. Die Finanzierung soll überwiegend aus bestehender Liquidität, künftigen Cashflows, sowie durch Aufnahme weiteren Fremdkapitals sichergestellt werden.“

K+S geht weiter davon aus, dass die Inbetriebnahme im Sommer 2016 stattfinden kann und an dem neuen Standort Ende 2017 die Zwei-Millionen-Tonnen-Marke bei der Produktionskapazität erreicht wird. Anschließend soll der schrittweise Ausbau der Jahreskapazität auf 2,86 Millionen Tonnen Kaliprodukte erfolgen. Bislang war das Unternehmen von einem Anlaufen der Produktion Ende 2015 ausgegangen.

Der Aktie dürfte diese Meldung nicht gut bekommen: Charttechnisch sieht es nicht so gut aus. Zuletzt wurden alle wichtigen GDs nach unten durchbrochen.

k+s220413

Die letzten Signale stehen eher auf short:
27.03.2013 Kurzfr. Aufwärtstrend (steil) gebrochen
28.03.2013 Kurzfr. Aufwärtstrend (steil) gebrochen
18.04.2013 Langfr. Aufwärtstrend gebrochen

Bei Analysten dominierte zuletzt ebenfalls die Verkaufen-Einschätzung, auch wenn ein 2014er KGV von 11,3 sowie eine Dividendenrendite von 3,8 Prozent nicht überzogen sind. Von daher heißt es: wohl besser auf tiefere Einstiegskurse warten.

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