Schaltbau nach der Prognoseanhebung: Durchstarten in Richtung 40 Euro

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Bildquelle: Pressefoto Schaltbau

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Über die fehlenden Impulse der Schaltbau-Aktie (WKN 717030) schrieb ich zuletzt Mitte März. Nun gibt es wieder gute Nachrichten. Das SDAX-Unternehmen hat seine Prognose für 2013 angehoben und so dem Kurs einen gewaltigen Schub verliehen. Sollte das bisherigen Hoch bei 35,50 Euro geknackt werden können, dürften Kurse mit einer 4 vorne nicht lange auf sich warten lassen.

Konkret erwartet der Bahntechnik-Konzern, dass sich der Konzernumsatz 2013 auf rund 390 Mio. Euro (bisher: 374 Mio. Euro) belaufen soll. Beim Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) wird jetzt mit 35,9 Mio. Euro (bisher: 32,8 Mio. Euro) und beim Konzernjahresergebnis wird bei einer sich normalisierenden Steuerquote mit 23,5 Mio. Euro (bisher: 22,1 Mio. Euro) gerechnet. Der Gewinn je Aktie dürfte demnach 3,24 Euro betragen. Damit ergibt sich ein aktuelles KGV von 10,6 – keineswegs teuer.

Doch nicht nur in die Zukunft warf Schaltbau einen Blick. Auch für das erste Quartal wurden erste Daten bekannt. Nach vorläufigen Zahlen wurde ein Auftragseingang in Rekordhöhe von 107,8 Mio. Euro (31.03.2012: 105,5 Mio. Euro) erzielt. Gleichzeitig stieg der Konzernumsatz deutlich um 12,4 Prozent auf 95,2 Mio. Euro.

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Auch der Chart sieht nach dem aktuellen Kurssprung wieder interessanter aus. Die kurz- bis mittelfristigen GD20 bis GD100 konnten überwunden werden. Lediglich zum GD200 besteht noch etwas Abstand.

Wenn durch die neue Prognose und den dadurch ausgelösten Kurssprung mehr Anleger auf Schaltbau aufmerksam werden, dürften Kurse jenseits der 40-Euro-Marke nicht lange auf sich warten lassen. Spannend dürfte in dieser Hinsicht auch der 23. April sein, dann nämlich findet die Bilanzpressekonferenz 2013 statt.

Bildquelle: Pressefoto Schaltbau


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