Uniqa: Zurück in der Gewinnzone

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Bildquelle: Pressefoto Uniqa

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Während die Prämieneinnahmen beim Versicherer Uniqa (WKN 928900) im abgelaufenen Geschäftsjahr nur minimal gesteigert werden konnten, wurde auf der Ergebnisseite eine weitaus bessere Entwicklung verbucht. Nach einem Verlust im Jahr 2011 lag das Ergebnis 2012 sogar über den eigenen Erwartungen, so dass die Aktionäre auch wieder in den Genuss einer Dividende kommen können.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte von minus 322,3 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 205,4 Mio. Euro verbessert werden. Damit lag das Unternehmen über dem eigenen Zielwert von 141,8 Mio. Euro. Das Konzernergebnis beträgt 130,2 Mio. Euro, gegenüber einem dicken Minus 245,6 Mio. Euro im Vorjahr. Für diese Minus hatten unter anderem Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen gesorgt. Die Dividende soll bei 25 Cent je Aktie liegen. Dagegen stiegen die Prämieneinnahmen nur um 0,2 Prozent auf 5,54 Mrd. Euro. Dabei wurden Zuwächse in den Bereichen Schaden, Unfall und Krankenversicherung durch einen Rückgang von 7 Prozent bei Lebensversicherungen fast vollständig aufgezehrt.

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Im laufenden Geschäftsjahr soll der Gewinn erneut gesteigert werden. Allerdings machte man dies bei Uniqa von einem weiterhin stabilen Kapitalmarktumfeld, einer weiteren Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds und einer im „normalen Rahmen“ liegenden Schadenbelastung durch Naturkatastrophen abhängig. Gleichzeitig wartet Uniqa auf das richtige Börsenumfeld, um das geplante „Re-IPO“ durchzuführen, bei dem der Streubesitz von zuletzt unter 8 Prozent auf 49 Prozent erhöht werden könnte.

Bildquelle: Pressefoto Uniqa


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