Brent-Öl: Frühjahrsmüdigkeit

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Bildquelle: Pressefoto Gazprom

Auch wenn sich der Ölpreis seit Jahresbeginn kaum verändert hat, beziehungsweise sogar leicht gestiegen ist, ist die Preisentwicklung für viele Anleger doch eine gefühlte Enttäuschung. Bisher hat sich der Ölpreis doch noch besser entwickelt als viele andere Rohstoffe. Doch gerade in seitwärtstendierenden Märkten eröffnen sich interessierten Anlegern auch Chancen. So können diese an der möglicherweise weiterhin relativen Lust- und Bewegungslosigkeit der Öl-Märkte mit Inline-Optionsscheinen partizipieren. Beispielsweise mit dem Inliner auf Brent-Öl mit der WKN DX5X0F.

Der Ölpreis scheint momentan gefangen im Spannungsfeld der Nachrichten, die eher zu steigenden Kursen führen sollten, und gleichzeitig auch genau das Gegenteil verheißen könnten. Die Nordseesorte Brent ging ungefähr bei 111,00 US-Dollar je Barrel ins neue Jahr, marschierte dann Anfang Februar stramm Richtung 120,00 US-Dollar je Barrel. Doch dann hatten die Wahlen in Italien eine Neubewertung der Märkte zur Folge. Der Ölpreis fiel daraufhin bis auf 107,00 US-Dollar zurück, um nun wieder um die 110,00 US-Dollar, also fast wieder auf seinem Jahresanfangsniveau, zu handeln.

Ganz klar, Öl ist ein Konjunkturindikator. Stehen die Zeichen auf Hausse, dann zeigt auch das Öl Stärke. Nun war am Jahresanfang der Glaube der Märkte an eine weltweite Konjunkturerholung etwas ausgeprägter, als dies derzeit der Fall ist. Schwache Konjunkturdaten, wie diese jüngst vermehrt veröffentlicht wurden, sind nunmal nicht unbedingt Stimmungsaufheller. Im Gegenteil, sie sind eher eine Spaßbremse. Zwischenzeitlich war die Stimmung an den Ölmärkten fast so frostig wie die Temperaturen draußen. Dazu spukte noch das Fracking-Schreckgespenst durch die Märkte. Fracking ist eine neue Methode, die es ermöglicht, bisher nicht-nutzbare Ölvorkommen auszubeuten. Zudem waren Weissagungen, dass die USA in absehbarer Zeit vom Ölimporteur zum -exporteur werden könnten, nicht gerade das,
was die Ölbullen hören wollten. Eine Studie, die vergangene Woche veröffentlicht wurde, besagt, dass die weltweiten Erdölvorräte – ob mit oder ohne Fracking – in
Zukunft dramatisch abnehmen werden. Dies würde wiederum eher für steigende Ölpreise sprechen.

Zusammengefasst lässt dies den Nicht-Fachmann nun etwas ratlos zurück. Entscheidend für den Anleger ist allerdings, dass es momentan wenig harte Fakten gibt, die
darauf hindeuten, dass der Ölpreis sich in naher Zukunft stark bewegen könnte. Auch Analysten sehen auf absehbare Zeit keine wesentliche Preisveränderung.

Anleger, die von einer weiteren Stagnation des Ölpreises ausgehen, können ihre Strategie mit Inline-Optionsscheinen umsetzen. Die Funktionsweise der Papiere
ist recht einfach. Sie haben zwei feste Barrieren, die sich ober- und unterhalb des aktuellen Referenzpreises befinden. Beide Barrieren dürfen während der Laufzeit nicht berührt oder durchbrochen werden, damit Anleger am Laufzeitende die maximale Auszahlung von zehn Euro erhalten. Sollte eine der beiden Barrieren doch berührt oder durchbrochen werden, verfällt das Papier nahezu wertlos und Optionsscheinbesitzer erhalten 0,001 Euro je Inline-Optionsschein zurück. Ein Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise. Der Inline-Optionsschein mit der WKN DX5X0F auf Brent-Öl hat eine Laufzeit bis zum 12. Juli 2013. Die Barrieren liegen bei 95,00 respektive 125,00 US-Dollar. Das Produkt kostet derzeit 8,64 Euro und hat aktuell eine maximale Renditechance von 15,74 Prozent, was einer Seitwärtsrendite von 57,24 Prozent p.a. entspricht. Weitere Informationen zu Chancen und Risiken gibt es im Produktinformationsblatt sowie im Verkaufsprospekt.

Quelle: x-markets-Newsletter X-Press Trends vom 5. April 2013
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.

Bildquelle: Pressefoto Gazprom


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