Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Nachdem er zu Wochenbeginn nochmals kurz über die 8.000er-Marke „geschaut“ hat, ist der DAX weiter zurückgefallen. Die Korrektur ist noch nicht ausgestanden.

Haltezone bei knapp 7.900 gebrochen

Am Montag trieb das beschlossene Rettungspaket für Zypern den DAX kurzzeitig wieder über 8.000 Punkte, bevor sich die Korrektur fortsetzte. Zur Wochenmitte wurde die Haltezone aus dem Januar-Hoch (7.872) und dem Zwischenhoch von Ende Februar (7.861) klar nach unten durchbrochen.

Aufwärtstrendlinie wackelt

Im Tief rutschte der Index bis auf 7.750, konnte sich aber nahezu punktgenau an der seit November gültigen Aufwärtstrendlinie stabilisieren. Die Tatsache, dass der DAX von seinem Tageshoch bei 7.743 gestern wieder deutlich zurückfiel, zeigt jedoch, dass die Korrektur noch nicht ausgestanden ist.

Massive Haltezone bei 7.535/7.565

Wird das Tief vom Mittwoch bei 7.750 unterschritten, ist eine Ausweitung des laufenden Rücksetzers wahrscheinlich. Unterstützung könnten dabei zunächst das nach wie vor steigende untere Bollinger-Band (7.714) sowie ein offenes Gap von Anfang März (7.709) bieten. Hält diese Zone nicht, befindet sich die nächste – sehr massive – Unterstützungszone zwischen 7.535 und 7.565. In dieser Region hatte der DAX im Februar mehrfach nach oben gedreht.

Übergeordneter Aufwärtstrend ist ungebrochen

Selbst wenn sich die aktuelle Korrektur noch bis in diese Region ausdehnen, ist der übergeordnete Aufwärtstrend bislang nicht in Gefahr. Dies unterstreicht die Tatsache, dass der DAX nach wie vor klar über seiner steigenden 200-Tage-Linie notiert, die aktuell bei 7.280 verläuft.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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