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Volkswagen: Sand im Getriebe

Nachdem der Autobauer in der Vergangenheit fast jährlich neue Absatz-, Umsatz und Gewinnrekorde verbuchen konnte, hat sich die Lage im aktuellen Jahr etwas gewandelt. Denn die Wolfsburger haben derzeit mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. Für die Anleger, die im aktuellen Umfeld eher von leicht steigenden, seitwärtstendierenden oder auch leicht fallenden Kursen der Volkswagen Vorzugsaktien ausgehen, bieten Bonus-Zertifikate eine interessante Anlagemöglichkeit. So können Anleger im optimalen Fall mit dem Bonus-Zertifikat mit der WKN DX5UCD bei einer Laufzeit bis zum 20.03.2014 aktuell eine Seitwärtsrendite von rund 10,88 Prozent auf die Jahressicht erzielen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Volkswagen Konzern mit rund 22 Milliarden Euro abermals einen Rekordgewinn verbuchen. Weitere Wachstumssprünge beim Umsatz und Gewinn erwartet das Unternehmen jedoch im laufenden Geschäftsjahr nicht. Die Umsatz- und Gewinnprognosen für dieses Jahr wurden auf hohem Niveau bestätigt. Ebenfalls sehen viele Experten die Zukunft von Volkswagen zumindest mittel- bis langfristig weiterhin positiv. Zum einen wird erwartet, dass der Volkswagen-Konzern in den kommenden Jahren eine regelrechte Modell-Offensive startet. Insbesondere in den Wachstumsfeldern der Kompakt-SUV und Mittelklasse-Sportwagen möchte der Konzern seinen Marktanteil mit neuen Modellen ausbauen. Zum anderen beschäftigt sich Volkswagen an verschiedenen Fronten mit umfassenden Kostensenkungsprogrammen. Insbesondere hoffen die Analysten, dass in der LKW-Sparte mit der Zusammenlegung von Scania und MAN die Kosten durch Synergieeffekte gesenkt werden können.

Des Weiteren arbeitet das Unternehmen daran, die Anzahl der Modellplattformen zu reduzieren. Dies bedeutet im Klartext, dass in Zukunft je Fahrzeug rund 1.500 Euro eingespart werden können. Das alles ist jedoch noch Zukunftsmusik. Aktuell schlagen sich die Wolfsburger mit unliebsamen Qualitätsproblemen herum: Ausgerechnet in China, einem der wichtigsten Absatzmärkte, müssen 384.000 Autos zurück in die Werkstätten. Die Probleme werden verursacht durch fehlerhafte Getriebeteile bei einigen Fahrzeugtypen, die dem bisher lupenreinen Image der Deutschen Schaden zufügen könnten. Zudem trübt sich die Konjunktur weiter ein. Beispielsweise wurde jüngst die Wachstumsprognose für Deutschland auf magere 0,3 Prozent für 2013 gekappt. Insgesamt verläuft der Jahresauftakt somit recht unerfreulich. Seit Jahresbeginn haben Volkswagen-Vorzugsaktien rund 12 Prozent an Wert verloren. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum konnte der DAX um über drei Prozent zulegen.

Bonus-Zertifikate stellen in einer solchen Situation eine interessante Alternative zu einem Direktinvestment dar. Mit ihnen setzen Anleger prinzipiell auf steigende oder seitwärtstendierende Kurse des Basiswertes. Daneben bieten die Produkte aber auch eine Teilabsicherung gegen fallende Notierungen. Dies wird am Bonus-Zertifikat mit Cap (WKN DX5UCD) deutlich: Wenn die Volkswagen-Aktie während der Laufzeit nie die Barriere von 115,00 Euro berührt oder unterschreitet, bekommt der Inhaber des Zertifikats bei Fälligkeit den Bonusbetrag (175,00 Euro) ausbezahlt. Anleger können jedoch an steigenden Kursen der Volkswagen-Vorzüge nur bis zum Cap bei 175,00 Euro partizipieren. Für den Fall jedoch, dass der Basiswert die Barriere zu irgendeinem Zeitpunkt unterschreitet, gehen die Teilabsicherung und die Chance auf eine Bonuszahlung verloren. Der Inhaber des Zertifikats erhält dann eine Zahlung, die dem Schlusskurs der VW-Aktie – maximal allerdings dem Cap – am finalen Bewertungstag entspricht. Weitere Informationen gibt es im Produktinformationsblatt sowie im Verkaufsprospekt.

Quelle: x-markets-Newsletter X-Press Trends vom 28. März 2013
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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

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