init: Ausblick unverändert positiv, Warten auf neue Kursimpulse

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Bildquelle: Pressefoto init

Die Nachrichtenlage beim Verkehrstelematikspezialisten init (WKN 575980) ist und bleibt gut. Nach einem soliden Geschäftsjahr 2012 soll auch 2013 voll auf Wachstum gesetzt werden. Dabei soll erstmals die 100-Millionen-Euro-Marke im Umsatz überschritten werden. Nach einem Kursanstieg auf 12-Monatssicht von mehr als 30 Prozent hat die Aktie zuletzt auf hohem Niveau konsolidiert. Dieser Trend dürfte ohne neue Impulse weiter anhalten.

Die operativen Planungen für 2013 sind durchweg positiv zu werden. init-Gründer und Vorstandsvorsitzender Gottfried Greschner erklärte bei der Vorlage des Geschäftsberichts: „Mit dem Rekordauftragsbestand von 177 Mio. Euro haben wir bereits einen Großteil des Umsatzes für 2013 und 2014 gesichert. Wir gehen
daher aktuell in unserer Planung für 2013 von einer Umsatzsteigerung auf 105 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBIT) von 18 Mio. Euro aus.“ Auch für das allgemein als sehr schwierig eingestufte Wirtschaftsjahr 2013 erwartet init wieder einen Auftragseingang von mehr als 105 Mio. Euro. Für 2012 war ein Rekordauftragseingang von 152,2 Mio. Euro ausgewiesen wirden.

Nach den zahlreichen Großaufträgen aus Europa und Nordamerika setzt init für die Zukunft auf die Wachstumsregionen Asiens. Mit einer eigenen Präsenz in Singapur will bis 2018 den Bereich Asien-Pazifik als größten Markt des Unternehmens etablieren. „Nach der Resonanz auf unsere ersten Aktivitäten zu urteilen, haben wir gute Chancen, in dieser Region in fünf Jahren mehr Umsatz zu machen als in unserem momentan größten Markt Nordamerika. Aber auch in Europa und im Mittleren Osten werden wir kurzfristig größere Ausschreibungen sehen“, erläuterte Greschner die Planungen.

Interessant könnte auch der Einstieg in den Bahnbereich sein. Für dieses neue Geschäftsfeld wurde speziell ein innovatives, sensorbasiertes Hochleistungs-Fahrgastzählsystem entwickelt, das sich durch höchste Genauigkeit auszeichnet und damit für Bahnbetriebe neue Möglichkeiten zur Optimierung ihres Fahrzeugeinsatzes und Serviceangebots schafft.


Quelle: ariva

Charttechnisch sieht die Lage nicht sehr rosig aus. Lediglich der GD200 steht noch auf „grün“. Der GD100 wurde aufgrund der Seitwärtsbewegung zuletzt mehrfach gekreuzt. Alles in allem dürfte sich in Kürze zeigen, ob der langfristige Aufwärtstrend halten kann. Bei einem Fall des Kurses unter den GD200 wäre dieser vorbei und die Aktie müsste sich neu sammeln. Fundamental hätte sie dazu jede Chance. Mit einem 2013er KGV von rund 13 ist die Aktie für einen Nebenwert durchaus ordentlich bewertet. Nicht vergessen sollte man auch die Dividende von 80 Cent je Aktie, was einer Dividendenrendite von aktuell 3,4 Prozent entspricht. Ein Kursrutsch ist so also nicht zu erwarten. Weiteres Kurspotenzial dürfte jedoch erst mit neuen Impulsen von der Auftragsfront entstehen.

Bildquelle: Pressefoto init


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